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Philipp Lahm will seine persönlichen Interessen im DFB-Team hinten anstellen, um der Mannschaft so gut wie möglich zu helfen. Deshalb sei auch seine Versetzung auf die Rechtsverteidiger-Position kein Problem für ihn.

"Ich habe mich in meiner ganzen Karriere immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Und werde das auch weiterhin machen. Persönliche Eitelkeiten dürfen bei einer WM keine Rolle spielen", sagte der DFB-Kapitän in der "Bild am Sonntag". (WM 2014: Alle Ergebnisse)

Viel wichtiger als die persönliche Situation sei der WM-Titel: "Der Traum unserer Mannschaft ist das Finale und der Weltmeister-Titel."

Dennoch hätte er sich wenn möglich eine feste Position für die Dauer der WM gewünscht:

"Diese Umstellung ist nicht immer so einfach. Am liebsten hat es ein Spieler, wenn er immer auf der gleichen Position spielen kann. Das ist einfach das Beste für einen Spieler."

Lahm hatte in den ersten vier WM-Spielen im defensiven Mittelfeld gespielt, im Viertelfinale setzte Bundestrainer Joachim Löw Lahm nach rechts hinten.

Zu Kritik an ihm nach dem 2:2 gegen Ghana im zweiten Spiel sagte Lahm:

"Generell nehme ich Kritik immer wahr. In diesem Spiel wurde ein Fehlpass, der dann zum Gegentor führte, an mir und meiner Position festgemacht. Dieser Fehler hätte mir aber auch auf einer anderen Position passieren können."

Das WM-Aus von Brasiliens Star Neymar bedauert Lahm:

"Neymar ist ein sensationeller Fußballer, der auch bei diesem Turnier seine ganze Klasse gezeigt hat. Bei einer WM will man sich immer mit den Besten messen. Deswegen hätte ich auch lieber gegen Brasilien mit Neymar gespielt", teilte der 30-Jährige mit.

Dennoch rechne er mit einer schwierigen Aufgabe im Halbfinale gegen den Gastgeber: "Ich glaube, dass Brasilien genügend Spieler hat, die für ihn in die Bresche springen können."

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