[kaltura id="0_rtjm7h62" class="full_size" title="WM Doppelpass zil auf falscher Position"]

Dieter Hoeneß hält die Position von Mesut Özil im DFB-Team für falsch und kann sich vorstellen, dass der Regisseur im WM-Halbfinale gegen Brasilien nicht in der Startelf steht:

"Er sollte zentral spielen, auch rechts kann er mit seinem starken linken Fuß nach innen ziehen. Auf der linken Seite kommt er nicht zur Geltung", sagte der ehemalige Manager im WM Doppelpass auf SPORT1 (JETZT LIVE im TV auf SPORT1 und auf SPORT1.fm).

"Es ist für einen Spieler auch gut, von der Bank zu kommen. Der Druck auf ihn ist riesengroß. Wenn du nach 60 Minuten 1:0 führst, ist er einer, der einmal einen entscheidenden Konter spielen kann."

Im Halbfinale würde Hoeneß gerne Andre Schürrle in der Startelf sehen: "Er ist gut drauf, kann vorne oder auf der rechten Seite spielen."

Philipp Lahms beste Position sei die des Rechtsverteidigers, teilte der Ex-Manager außerdem mit.

Der Vize-Weltmeister von 1986 glaubt weiterhin, dass die Spielweise der DFB-Elf bewusst auf Kontrolle ausgelegt ist:

"Was bringt uns ein Empfang auf der Fanmeile wie bei der WM 2006, als wir Dritter wurden? Joachim Löw möchte dieses Jahr einen Titel mitnehmen. Das ist der Grund, warum er diese Spielweise gewählt hat."

Außerdem hob Hoeneß die Bedeutung von Standardsituationen für den Erfolg hervor:

"Ich bin der Überzeugung, dass es ganz wichtig ist, Standards zu üben und Variationen einzubauen", sagte er im WM Doppelpass.

Mats Hummels hatte nach einer Freistoßflanke von Toni Kroos das Siegtor im WM-Viertelfinale gegen Frankreich (1:0) geköpft. Auch in der Vorrunde war das DFB-Team mehrfach durch Standards erfolgreich.

"Viele Spiele sind durch Standards entschieden worden. Ich bin froh, dass Joachim Löw das jetzt auch so sieht", sagte Hoeneß.

Hier gibt es alles zum DFB-Team

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