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Bastian Schweinsteiger saß in den ersten beiden WM-Spielen zunächst auf der Bank © getty

Bastian Schweinsteiger ist nicht sauer darüber, dass er zu Beginn der WM nur auf der Bank saß.

"Der Bundestrainer hat zu hundert Prozent richtig entschieden. Man merkt, dass die Spiele bei diesen Temperaturen kraftraubend sind. Von daher war die Stimmung bei mir immer gut", erklärte Schweinsteiger auf der Pressekonferenz des DFB im Campo Bahia.

Der Mittelfeldspieler weiter: "Es geht nicht um einen Spieler, sondern darum, dass Deutschland Weltmeister wird."

Seine anfängliche Reservistenrolle hatte nichts damit zu tun, dass Schweinsteiger sich gegenüber den Medien während des Turniers bisher nicht äußerte: "Ich habe mich darauf konzentriert, fit zu sein und gesund zu werden. Ich bin kein Freund von vielem Drumherumreden. Ich spreche lieber intern Dinge an. Das hat nichts damit zu tun, auf jemanden böse zu sein", sagte er über sein langes Schweigen in der Öffentlichkeit.

Über ein mögliches Zusammentreffen mit Bayern-Kollege Dante im Halbfinale gegen Brasilien würde sich Schweinsteiger freuen: "Mich würde es freuen, wenn er spielen würde. Ich glaube, er hätte es verdient, weil er ein unglaublicher Charakter ist."

Assistenztrainer Hansi Flick übte derweil leise Kritik an Mesut Özil: "Mesut hat seit seiner Verletzung bei Arsenal nicht ganz auf dem Niveau gespielt, das wir kennen. Aber wir sind mit ihm zufrieden", so Flick.

Bundestrainer Joachim Löw kann im Halbfinale am Dienstag personell aus dem Vollen schöpfen.

Auch Per Mertesacker hat seinen grippalen Infekt überwunden. "Es ist ein wunderbare Situation. Alle verfügbaren 22 Spieler sind fit und gesund", sagte Flick.

Mertesacker hatte am Samstag beim Auslaufen noch gefehlt.

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