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Joachim Löw ist seit 2006 Bundestrainer
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Joachim Löw glaubt fest an den Einzug der deutschen Nationalmannnschaft ins WM-Finale.

"Wir wollen unbedingt nochmal in Rio im Maracana-Stadion spielen. Am 13. Juli. Wir sind noch nicht fertig", sagte der Bundestrainer vor dem Halbfinale am Dienstag (22.00 Uhr) in Belo Horizonte gegen Brasilien auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes.

Es sei gut, "dass der Gastgeber lange dabei ist", führte Löw aus, "aber auch wir sind selbstbewusst. Wir haben uns im Laufe des Turniers gefestigt, sind stabil, physisch wie psychisch. Wir werden einen guten Plan entwickeln und den Brasilianern einen großen Kampf liefern. Die Chancen sind ausgeglichen. Kleinigkeiten werden darüber entscheiden, wer ins Finale einziehen wird."

Das WM-Aus für Neymar (Bruch des Querfortsatzes eines Lendenwirbels) tue ihm "wahnsinnig leid", so Löw, "er ist ein großartiger Fußballer." Dass er jetzt ausfalle, sei "bitter und großes Pech. Für ihn, die Mannschaft, die ganze Nation".

Eine Schwächung für das Team von Trainer Luiz Felipe Scolari könne er aber nicht ausmachen. "Das werden sie kompensieren können. Rückschläge setzen oft zusätzliche Kräfte frei."

Es dürfe niemand glauben, dass "unsere Aufgabe durch den Ausfall von Neymar leichter geworden ist. Eher im Gegenteil", sagte Löw.

Der Bundestrainer sieht den Vorteil seiner Mannschaft in der Vielseitigkeit der Spieler.

"Das sind exakt die Eigenschaften, die Trainer und genauso die gesamte Mannschaft haben müssen, wenn wir auf diesem Niveau bestehen wollen. Variabilität und Flexibilität haben uns ins WM-Halbfinale geführt. Und alle können sicher sein: Wir haben noch weitere Varianten", sagte Löw.

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