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Torsten Mattuschka (r.) und Daniel Schulz nach dem Unentschieden gegen Sandhausen © getty

Union Berlin hat den vorzeitigen Aufstieg erneut kanpp verpasst. Unterhaching muss sich zu Hause mit einem Punkt begnügen.

München - Union Berlin muss die Aufstiegsfeier noch einmal um eine Woche verschieben.

Die "Eisernen" kamen am 34. Spieltag nicht über ein 0:0 beim SV Sandhausen hinaus und sind damit bei zehn Punkten Vorsprung auf Platz drei zumindest rechnerisch noch einzuholen.

Hinter Union entwickelt sich unterdessen ein heißer Dreikampf um den zweiten und dritten Platz.

Die besseren Karten hat dabei nun der SC Paderborn, der gegen Carl Zeiss Jena 2:0 (1:0) gewann und dank der besseren Tordifferenz gegenüber der SpVgg Unterhaching (beide 61 Punkte) nun Zweiter ist (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Haching ließ nach sechs Siegen in Serie beim 1:1 (1:0) gegen den Wuppertaler SV zwei wichtige Punkte liegen.

Düsseldorf in Lauerstellung

Dahinter bleibt Traditionsklub Fortuna Düsseldorf (59), der gegen Dynamo Dresden 1:0 (1:0) gewann, in Lauerstellung.

Zudem sorgen Gerüchte um ein mögliches Engagement von Lothar Matthäus als Trainer am Rhein für Aufsehen (Matthäus als Trainer zurück nach Deutschland?).

Für die Fortuna erzielte nach zuvor vier Heimspielen ohne Sieg Andreas Lambertz (40.) vor 14.024 Zuschauern das Tor des Tages gegen die Sachsen, bei denen Ulf Kirstens Sohn Benjamin (21) sein Debüt zwischen den Pfosten gab.

Zudem sah bei Dresden Thomas Hübener wegen groben Foulspiels die Rote Karte (75.).

Paderborn beendet Heimmisere

In Paderborn beendeten Florian Mohr (39.) und Dominick Kumbela (90.+3) mit ihren Treffern die Heimmisere, nachdem zuletzt dreimal in Folge daheim nicht gewonnen werden konnte.

"Wir waren spielerisch und läuferisch überragend, haben aber manchmal zu nervös gespielt. Aufgrund der vielen klaren Torchancen geht der Sieg in Ordnung", sagte Paderborns Trainer Pawel Dotschew.

Auch die Düsseldorfer waren nach zuvor vier Heimspielen ohne Sieg durch einen Treffer von Andreas Lambertz wieder siegreich. Zudem sah bei Dresden Thomas Hübener wegen groben Foulspiels die Rote Karte (75.).

Zillner-Tor reicht Haching nicht

Unterhaching hatte nach einem Treffer von Robert Zillner bereits den siebten Sieg in Serie vor Augen (27.), doch Marco Neppe traf für den WSV noch zum Ausgleich (58.).

Im Kampf um den Klassenerhalt schöpfen Traditionsverein Stuttgarter Kickers und Werder Bremen II wieder ein wenig Hoffnung. Durch das 3:1 gegen Eintracht Braunschweig rückten die Schwaben bis auf fünf Punkte an die Nichtabstiegsplätze heran.

Die Stuttgarter Kickers drehten durch Torsten Traub (36.), Danny Galm (39.) und einem verwandelten Foulelfmeter von Bashiru Gambo (90.+2) die Partie, nachdem Braunschweig durch Kingsley Onuegbu (15.) in Führung gegangen war.

Bremen II holt wichtigen Dreier

Werder ist nach dem 3:1 (0:1) gegen den VfR Aalen nur noch drei Zähler vom rettenden Ufer entfernt.

Dort befinden sich noch Jena sowie Wacker Burghausen nach dem 1:1 bei Kickers Emden. In Emden brachte Markus Unger (61.) die Gastgeber in Führung, zehn Minuten später gelang Florian Galuschka der Ausgleich.

Einen Befreiungsschlag verpasste Jahn Regensburg beim 1:1 gegen Kickers Offenbach. Jahn Regensburg sicherte sich durch einen Treffer von Jürgen Schmid (44.) einen Punkt, nachdem Offenbach durch Alexander Huber (15.) in Führung gegangen war.

Remis bei Scholl-Debüt

Bereits am Freitag war das Debüt von Ex-Europameister Mehmet Scholl auf der Trainerbank von Bayern München II über die Bühne gegangen.

Im Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Erfurt gelang ein 1:1.

"Etwas angespannt war ich vor dem Spiel schon, wobei ich wusste, dass Hermann Gerland mir eine starke Mannschaft übergeben hat. Es ist also eine leichte Aufgabe", sagte Scholl und nahm sogleich wie ein alter Trainer-Hase sein Team in die Pflicht:

"Ich habe einige Dinge erkannt, die ich verändern will. Beim Gegentor gab es klare Absprachen, die nicht eingehalten wurden."

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