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Die erste Trainerstation von Lothar Matthäus war Rapid Wien in der Saison 2001/02 © getty

Ein Großinvestor soll über ein Engagement bei Fortuna Düsseldorf nachdenken - und will Lothar Matthäus als Trainer mitbringen.

Düsseldorf - Ein Großinvestor denkt angeblich über ein Engagement bei Fortuna Düsseldorf nach und will möglichst Lothar Matthäus als Trainer mitbringen.

Der Frankfurter Geschäftsmann Daniel Jammer, Besitzer des israelischen Erstligisten Maccabi Netanya, kündigte in der "Bild am Sonntag" an:

"Es wird Gespräche mit Düsseldorf geben. Ich könnte mir vieles vorstellen: Investor, Sponsor, Berater."

Der 48 Jahre alte Matthäus, der am Saisonende bei Netanya aufhören wird, hatte Jammer den rheinischen Traditionsverein als interessante Adresse empfohlen.

Noch keine Gespräche mit Jammer

"Lothar und ich sind gute Freunde geworden. Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam in Düsseldorf arbeiten würden", sagte Jammer.

Fortunas Vorstands-Vorsitzender Peter Frymuth sagte, dass es bislang noch keine Gespräche mit Jammer gegeben habe.

"Es verdichtet sich aber, dass über Dritte eine Sondierung in Sachen Fortuna erfolgt ist. Wir sind gespannt auf die Kontakte, die jetzt mit uns aufgenommen werden", sagte Frymuth der Rheinischen Post.

Fortuna schwer verschuldet

Hilfe hat die Fortuna bitter nötig. Es türmen sich sieben Millionen Euro Schulden und Aufsichtsratsboss Reinhold Ernst trat auf der Jahreshauptversammlung zurück.

Trainer Norbert Meier besitzt nur einen Vertrag für diese Saison.

Matthäus, Weltmeister-Kapitän von 1990, erklärte bezüglich des Jobs auf der Trainerbank: "Es gibt bisher null Kontakt mit Fortuna."

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