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Der Bulgare Pavel Dotchev trainierte vor Paderborn Rot-Weiß Erfurt © getty

Nach der Pleite gegen Werder Bremens Reserve zieht der SC die Reißleine. Die Nachfolge tritt der Sportliche Leiter an.

Von Felix Götz

München - Beim SC Paderborn scheinen im Aufstiegskampf die Nerven blank zu liegen.

Einen Tag nach der 0:2-Heimpleite gegen die zweite Mannschaft vom SV Werder Bremen (Paderborn patzt) haben die Verantwortlichen des Tabellenzweiten Trainer Pavel Dotchev entlassen.

"Pavel Dotchev hat sich als Spieler und als Trainer bleibende Verdienste in Paderborn erworben. Offenbar konnte er der Mannschaft in der entscheidenden Schlussphase der Saison aber keine neuen Impulse mehr geben", ließ SC-Präsident Peter Evers in einer Pressemitteilung erklären.

Bei den letzten beiden Partien steht der sportliche Leiter Andre Schubert nun in der Verantwortung.

Vier Punkte aus füf Spielen

Nach einer starken Vorrunde, die Paderborn als Tabellenführer abschloss, lief die Rückrunde nicht wie gewünscht. (DATENCENTER: Tabelle)

In den letzten fünf Spielen hatten die Paderborner lediglich vier Punkte gesammelt.

Bereits am Mittwoch (ab 18.30 Uhr LIVESCORES) könnten Fortuna Düsseldorf und Unterhaching mit einem Dreier an den Ostwestfalen vorbeiziehen.

Zweite Amtszeit zu Ende

Der Bulgare Dotchev hatte den Posten des Cheftrainers im Februar 2008 übernommen.

Mit der Entlassung geht für den 43-Jährigen bereits die zweite Amtszeit als Trainer in Paderborn zu Ende.

Dotchev hatte den SC auch zwischen 2002 und 2005 trainiert.

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