vergrößernverkleinern
Marco Stier ging bereits für Werder Bremen und den FC Bayern auf Torejagd © imago

Nach der Trennung von Trainer Götz siegen die Nordlichter im Aufsteigerduell gegen Heidenheim. Regensburg bleibt weiter an der Spitze.

München - Zwei Tage nach der Trennung von Trainer Falko Götz hat Holstein Kiel einen wichtigen 1:0 (1:0)-Erfolg im Aufsteigerduell gegen den 1. FC Heidenheim gefeiert. Die Mannschaft von Interimstrainer Torsten Fröhling verließ damit die Abstiegsplätze und hat nach zehn Spieltagen nun zehn Punkte auf dem Konto.

Der SV Sandhausen hat dagegen die Tabellenführung in der Dritten Liga nicht zurückerobern können. Die Mannschaft von Trainer Gerd Dais unterlag 1:3 (1:2) bei Erzgebirge Aue und musste Jahn Regensburg den Vortritt lassen.

Der neue Spitzenreiter hatte am Freitag einen 5:0 (2:0)-Sieg bei Bayern München II mit Weltmeister Luca Toni vorgelegt.

Hinter Regensburg (21 Punkte) und Sandhausen (20) behauptete Wacker Burghausen (20) mit einem 2:0 (1:0) gegen Dynamo Dresden den dritten Rang.

Ingolstadt schließt auf

Zur Spitzengruppe schloss der FC Ingolstadt (16) auf, der sich bei Kickers Offenbach mit 1:0 (1:0) durchsetzte. (DATENCENTER: Die Dritte Liga)

Wichtige Punkte im Rennen um einen Spitzenplatz büßte der VfL Osnabrück (16) durch eine 0:1 (0:0)-Heimpleite gegen den VfB Stuttgart II ein.

Auch die SpVgg Unterhaching (16) verpasste durch ein 1:3 (0:1) bei Werder Bremen II einen Sprung nach vorn.

Wuppertal verliert weiter

Schlusslicht bleibt mit nur fünf Zählern der Wuppertaler SV, der 0:2 (0:0) bei Borussia Dortmund II verlor.

Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden verschaffte sich mit einem 2:1 (0:1) bei Rot-Weiß Erfurt ein wenig Luft und kletterte ins Tabellenmittelfeld.

Für Aue war Alban Ramaj mit zwei Toren (38. und 42.) der Matchwinner. Sreto Ristic hatte Sandhausen in Führung gebracht (29. ).

Toni erlebt Debakel

Rene Klingbeil sorgte in der 57. Minute für die Entscheidung. Benjamin Gorka (18.) und Fikri El Haj Ali (86.) sicherten Burghausen mit ihren Treffern den Sieg.

Am Freitag hatte Toni hat mit der Drittliga-Mannschaft des FC Bayern ein Debakel erlebt. Der Italiener, der auf eigenen Wunsch Spielpraxis sammeln und zudem Selbstvertrauen tanken wollte, spielte nur 45 Minuten.

"Es ging ganz gut. Ich hätte gerne länger gespielt, weil ich glaube, dass ich den Jungs noch mehr hätte helfen können." Ich bin nun bereit für die erste Mannschaft", sagte Toni, der nach überstandenen Achillessehnen-Problemen das erste Pflichtspiel seit dem 23. Mai absolvierte.

"Wir sind noch nie so zerlegt worden"

Bayern-Nachwuchschef Werner Kern war nach dem Debakel bedient: "Ich bin jetzt zwölf Jahre für die Amateure zuständig - wir sind noch nie so zerlegt worden."

Trainer Mehmet Scholl meinte: "Das war viel zu wenig. Aber wir werden wieder aufstehen. Die Woche wird sehr hart, wir werden sehr hart arbeiten - aber es nutzt jetzt nichts, den Jungs den Kopf abzureißen."

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel