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Edgar Schmitt traf in 102 Bundesliga-Spielen 31 Mal für Karlsruhe und Frankfurt © imago

Der ehemalige Aalener Coach ist der "Wunschkandidat und übernimmt bei den Stuttgarter die Nachfolge von Stefan Minkwitz.

Stuttgart - Bei den Stuttgarter Kickers soll es nun "Euro-Eddy" richten: Nach dem katastrophalen Saisonstart des ehemaligen Bundesligisten mit nur einem Punkt sowie 4:13 Toren in der Dritten Liga löst Held Edgar Schmitt den erfolglosen Stefan Minkwitz als Trainer ab.

Dieser musste am Sonntag gehen.

"Ich bin optimistisch, diese Herausforderung angesichts der derzeitigen sportliche Lage mit meiner neuen Mannschaft lösen zu können", sagte der ehemalige Karlsruher UEFA-Cup-Held bei seiner Vorstellung durch den Tabellenletzten. Sein Ziel: Klassenerhalt!

Vertrag bis Saisonende

"Die Mannschaft ist jung und dynamisch, ich bin überzeugt, dass wir nicht absteigen", erklärte der 45-Jährige.

Schmidt erhält einen Vertrag bis zum Ende der Saison, der sich im Fall des Verbleibs in der Liga automatisch um ein Jahr verlängern würde.

Schwerer Auftaktgegner

Schmitt war bis Ende August beim Ligakonkurrenten VfR Aalen tätig, musste dort allerdings Welt- und Europameister Jürgen Kohler weichen.

Erster Gegner für den neuen Kickers-Coach in Degerloch ist am kommenden Samstag (14 Uhr) allerdings ausgerechnet der Tabellenzweite Kickers Emden.

Verunsicherte Kickers

Der ehemalige Bundesliga-Profi bei Eintracht Frankfurt und dem Karlsruher SC war nach Klubangaben der "Wunschkandidat".

Er steht allerdings vor einer schweren Aufgabe, denn die Schwaben wirkten in den letzten Spielen sehr verunsichert.

Hier muss der einstige Angreifer den Hebel ansetzen und will nach nur einem Punkt in sieben Spielen sowie sechs Saisonpleiten die Blockade in den Köpfen der Spieler lösen.

Name als Zugpferd

"Durch Schmitts Verpflichtung erhoffen wir uns frischen Wind. Nicht nur sportlich, sondern auch in zusätzlichen Marketing-Einahmen", erklärte Dirk Eichelbaum. Der Kickers-Präsident hofft auf die Zugkraft des Namens Edgar Schmitt.

Der Ex-Stürmer verewigte sich am 2. November 1993 auf einen Schlag in den Fußball-Geschichtsbüchern, als der im UEFA-Cup beim 7:0-Triumph gegen den FC Valencia viermal für den KSC traf.

Offensive ist Trumpf

Der ehemalige Torjäger setzt bei seinem neuen Engagement auf Offensive.

"Ich will mit dem Team schnell und mutig nach vorne spielen", sagte "Euro-Eddy".

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