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Benjamin Gorka kam 2008 vom Hamburger SV II zum SV Wacker Burghausen © getty

Der SV Wacker unterliegt gegen Erzgebirge Aue. Ein Spieler zieht schon früh die Notbremse. Offenbach bleibt an der Spitze.

München - Wacker Burghausen hat in der 3. Liga den Sprung an die Tabellenspitze verpasst.

Der frühere Zweitligist unterlag am 13. Spieltag am Samstag 0:3 (0:2) bei Erzgebirge Aue und konnte so kein Kapital aus dem 3:3 von Spitzenreiter Kickers Offenbach tags zuvor bei Wehen Wiesbaden schlagen.

Auch Eintracht Braunschweig leistete sich einen Patzer beim 1:1 (0:0) bei der zweiten Mannschaft von Bayern München, die die Rote Laterne an Dynamo Dresden (0:2 bei Jahn Regensburg) abgaben.

Durch den späten Ausgleich verpassten die Braunschweiger den möglichen Sprung auf Platz zwei.

Dagegen kletterte der VfL Osnabrück durch ein 4:1 (1:1) gegen die Reserve von Borussia Dortmund auf den dritten Rang.

Gorka fliegt schon nach elf Minuten vom Platz

Von den Spitzenteams leistete sich auch die SpVgg Unterhaching eine 0:1-Niederlage beim abstiegsbedrohten Wuppertaler SV. (DATENCENTER: Die Dritte Liga).

Rot-Weiß Erfurt und Holstein Kiel trennten sich 0:0, der SV Sandhausen und Werder Bremen II 2:2 (0:0). Der 1. FC Heidenheim besiegte Carl Zeiss Jena 3:1 (0:1).

Burghausen geriet in Aue schon in der 20. Minute durch Najeh Braham in Rückstand, nachdem bereits in der 11. Minute Wackers Benjamin Gorka nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Sebastian Glasner (28.) erhöhte auf 2:0.

Braunschweig auf Aufstiegskurs

Den Auer Sieg brachte auch die Rote Karte gegen Eric Agyemang wegen groben Foulspiels (68.) nicht mehr in Gefahr. Alban Ramaj (90. ) sorgte schließlich für den 3:0-Endstand.

Die Erzgebirgler verbesserten sich durch den Erfolg selbst auf den vierten Platz vor dem FC Ingolstadt, der am Freitagabend 4:2 bei VfB Stuttgart II gewonnen hatte.

Braunschweig war durch den Treffer von Kingsley Onuegbu (50.) auf Kurs Richtung direkter Aufstiegsplatz, bis Nazif Hajdarovic vier Minuten vor Schluss für die Bayern-Reserve ausglich.

Osnabrück kämpt mit dem Wettskandal

Osnabrück kämpfte nicht nur auf dem Platz gegen die BVB-Amateure, sondern auch gegen den Verdacht, dass VfL-Spieler in den neuen europäischen Wettskandal verwickelt seien und in der vorigen Saison Spiele verschoben haben sollen.

Osnabrücker Fans machten ihrem Unmut unter anderem mit einem Plakat Luft: "Dieses scheiß Geld macht unseren Sport kaputt."

Vor dem Aufwärmen war die Mannschaft allerdings vor die Anhänger getreten und der beschuldigte Thomas Reichenberger hatte erklärt, dass die Vorwürfe gegen ihn völlig haltlos seien.

In der 40. Minute gab es für die VfL-Fans dann Grund zur Freude. Björn Lindemann brachte die Niedersachsen mit seinem siebten Saisontor in Führung.

Damm Wuppertals Mann des Tages

Unmittelbar vor der Pause sorgte aber Lasse Sobiech für den Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel schossen aber Matthias Heidrich per Elfmeter (65.) und Aleksandar Kotuljac (71. und 90.) den VfL-Sieg heraus.

Mann des Tages in Wuppertal war Tobias Damm mit seinem Siegtreffer in der 65. Minute.

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