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Aleksander Kotuljac verstärkt Osnabrück seit Sommer 2009 © getty

Osnabrück und Aue gewinnen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Ein bayerischer Verein lässt sich nicht abschütteln.

München - Die ehemaligen Zweitligisten VfL Osnabrück und Erzgebirge Aue marschieren in der Dritten Liga im Gleichschritt Richtung Aufstieg.

Tabellenführer Osnabrück setzte sich am 34. Spieltag 3:1 (1:1) gegen Rot-Weiß Erfurt durch, Aue kam zu einem 3:1 (2:1) bei Borussia Dortmund II.

Die Niedersachsen haben 59 Punkte auf dem Konto.

Der Tabellenzweite Aue belegt mit 58 Zählern den zweiten direkten Aufstiegsrang, hat aber im Vergleich zu Osnabrück noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. (DATENCENTER: Die Dritte Liga)

Ingolstadt bleibt auf Rang drei

In Osnabrück wurden die Hausherren zunächst durch den Führungstreffer von Carsten Kammlot (32.) überrascht, doch Henrich Bencik mit seinem ersten Doppelpack der Saison (35./61.) und Aleksandar Kotuljac (78.) drehten die Partie.

Eric Agyemang (7.) und Jan Hochscheidt (20.) sorgten in Dortmund schon nach wenigen Minuten für eine Vorentscheidung zu Gunsten der Erzgebirgler.

Daniel Ginczek (34.) gelang zwar der Anschlusstreffer, doch Skerdilaid Curri (58.) stellte den alten Abstand wieder her.

Eine Rückkehr in das Unterhaus strebt auch der FC Ingolstadt an, der nach einem 4:3 (1:0) gegen den starken Aufsteiger 1. FC Heidenheim mit 56 Punkten Relegationsplatz drei verteidigte.

Wuppertal schöpft neue Hoffnung

Die Bayern beendeten ihre Negativ-Serie von zuletzt zwei Niederlagen in Folge und setzten sich dank eines von Steven Ruprecht in der Nachspielzeit verwandelten Handelfmeters gegen Heidenheim durch.

Allerdings sitzt den Ingolstädtern Eintracht Braunschweig im Nacken. Der ehemalige Erstligist gewann 3:1 (1:1) gegen den SV Wehen Wiesbaden II und liegt nur wegen des schlechteren Torverhältnisses mit 56 Punkten auf dem vierten Rang.

Unterdessen schöpft der Wuppertaler SV nach einem 1:0 (0:0) bei den Kickers Offenbach neue Hoffnung im Abstiegskampf.

Mit nun 34 Punkten ist der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf vier Punkte zusammengeschmolzen.

Im Tabellenmittelfeld feierte Wacker Burghausen einen deutlichen 5:2 (2:2)-Sieg gegen den SV Sandhausen.

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