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Seit August 2009 steht Henrich Bencik beim VfL Osnabrück unter Vertrag © getty

Osnabrück stellt erste Hochrechnungen an. Aue, Ingolstadt und Braunschweig lassen sich nicht abwimmeln. Offenbach verspielt Chance.

München - Das Aufstiegsrennen in der Dritten Liga wird zum Vierkampf: In der Lotterie drei aus vier haben die Traditionsklubs VfL Osnabrück und Erzgebirge Aue die größte Chance auf den Hauptgewinn.

"Natürlich stelle ich Hochrechnungen an, dem kann man sich nicht entziehen. Wir brauchen noch drei Siege, dann sind wir durch", sagte Osnabrücks Präsident Dirk Rasch nach dem überzeugenden 3:1 gegen Rot-Weiß Erfurt am 34. Spieltag.(DATENCENTER: Die Dritte Liga)

Allerdings holten auch die direkten Verfolger - Aue, der FC Ingolstadt und Eintracht Braunschweig - jeweils drei Punkte. VfL-Trainer Karsten Baumann ließ das jedoch kalt. "Die Ergebnisse der Konkurrenz sind uns egal."

Bencik schlägt zu

Mit Spielern wie Henrich Bencik in der Hinterhand kann der 40-Jährige den Aufstiegskampf in der Tat beruhigt angehen. Der Stürmer traf nach achtwöchiger Verletzungspause gegen Erfurt gleich doppelt.

Osnabrück liegt mit 59 Punkten einen Punkt vor Aue, hat aber ein Spiel weniger absolviert. Die Veilchen siegten bei Borussia Dortmund II 3:1 und festigten den direkten Aufstiegsrang.

"Ruck ging durchs Team"

"Nach dem 2:0 haben wir uns zu sicher gefühlt und das Gegentor kassiert. In der Halbzeit ging zum Glück noch ein Ruck durch die Truppe", sagte Trainer Rico Schmitt. Im Kampf um den Relegationsrang marschieren Ingolstadt und Braunschweig im Gleichschritt.

Der FCI vergab gegen den 1.FC Heidenheim zunächst jedoch eine 2:0-Führung.

Elfer bringt den Sieg

"Es ist einfach ärgerlich, dass wir nicht schon vor der Pause nachgelegt haben", sagte Coach Michael Wiesinger. Das glückliche 4:3 erzielte Steven Ruprecht erst in der dritten Minute der Nachspielzeit durch einen verwandelten Handelfmeter.

Eintracht besser drauf

Den besseren Lauf hat derweil zweifelsfrei Eintracht Braunschweig. Der deutsche Meister von 1967 besiegte den SV Wehen Wiesbaden verdient mit 3:1 und verschaffte sich einen Vorsprung von fünf Punkten auf Platz fünf.

Trainer Torsten Lieberknecht war nach dem fünften Sieg in Folge völlig aus dem Häuschen: "Die Eintracht ist wieder da. Was die Mannschaft abgeliefert hat, war einfach klasse."

Offenbach sagt Aufstieg Adé

Die Kickers Offenbach haben sich dagegen nach dem 0:1 gegen den Tabellenvorletzten Wuppertaler SV wohl endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Steve Müller erzielte das Tor des Tages in der Nachspielzeit und verschaffte seinem Team damit zugleich wieder große Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

Burghausen marschiert Richtung Klassenerhalt

Den hat Wacker Burghausen nach dem souveränen 5:2 gegen den SV Sandhausen so gut wie sicher. Fünf Spiele vor dem Saisonende liegen die Bayern zehn Punkte über dem Strich.

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