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Nach der sofortigen Rückkehr in die 2. Liga kannte der Osnabrücker jubel keine Grenzen © getty

Der VfL schafft die direkte Rückkehr in die Zweite Liga. Ingolstadt muss in die Relegation gegen den Drittletzten der 2. Liga.

München - Der VfL Osnabrück hat als Meister den direkten Wiederaufstieg in die 2. Liga geschafft.

Die Niedersachsen gewannen zum Saisonabschluss der 3. Liga 1:0 (1:0) bei Wacker Burghausen und verdrängten durch ihren 20. Saisonsieg am 38. Spieltag noch Erzgebirge Aue vom ersten Platz.

Der Rückkehr der Sachsen, die bei Werder Bremen II 1:2 (0:1) verloren, nach zwei Jahren ins Unterhaus hatte bereits am vergangenen Spieltag festgestanden .

Die Relegation gegen den Drittletzten der 2. Liga erreichte der FC Ingolstadt, der durch ein 1:1 (0:0) gegen den SV Sandhausen Platz drei und somit die Chance auf den Aufstieg sicherte.

Die Oberbayern empfangen zunächst am 14. Mai Rostock oder Frankfurt, das Rückspiel findet am 17. Mai (jeweils 20.30 Uhr) statt. (DATENCENTER: Die Dritte Liga)

Kiel, Dortmund und Wuppertal steigen ab

Als Absteiger der 3. Liga standen vorzeitig Borussia Dortmund II, Holstein Kiel und der Wuppertaler SV fest.

Vor 4700 Zuschauer in Burghausen brachte Aleksandar Kotuljac die Gäste mit seinem siebten Saisontreffer frühzeitig (17.) frühzeitig auf die Siegerstraße.

Vor rund 2000 mitgereisten Fans bestimmte das Team von Trainer Karsten Baumann nach dem Führungstreffer das Geschehen, vergab aber bei zahlreichen Möglichkeiten eine frühzeitige Entscheidung.

Aue verpasst Meisterschaft

Aue verpasste an der Weser die Meisterschaft, weil die Gäste nach dem Rückstand durch Nicolas Feldhahn (34.) zu passiv agierten und nach den Aufstiegsfeierlichkeiten am vergangenen Woche auch körperlich nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten.

Sebastian Glasner (67.) gelang zwar dennoch zunächst der glückliche Ausgleich, am Ende machte Tobias Kempe (77.) aber den verdienten Erfolg der Gastgeber perfekt.

Gejubelt wurde in Ingolstadt, wo Torjäger Moritz Hartmann mit einem Kopfball in der 53. Minute die 6333 Zuschauer und vor allem auch FC-Coach Michael Wiesinger jubeln ließ.

Für Hartmann war es bereits der 21. Saisontreffer, der allerdings nicht zum Gewinn der Torjägerkanone reichte.

Sandhausens Dorn bester Torjäger

Denn Sandhausens Goalgetter Regis Dorn gelang in der 65. Minute nicht nur der 1:1-Ausgleich, sondern auch sein 22. Treffer in dieser Spielzeit, durch den er Torschützenkönig wurde.

Eintracht Braunschweig und Carl-Zeiss Jena konnten am Samstag nichts mehr ausrichten.

Braunschweig kam zu einem 1:1 (1:1) gegen Rot-Weiß Erfurt und sicherte sich den undankbaren vierten Platz.

Jena unterlag gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart 1:2 (1:0) und musste sich in der Endabrechung mit Rang fünf begnügen.

Torfestival in Kiel - Abschiedspleite für Scholl

Im direkten Duell der Absteiger gewann Holstein Kiel gegen Dortmund 4:3 (3:0) und verabschiedete sich als Vorletzter in die Regionalliga.

Nach 3:0-Pausenführung für die Gastgeber gelang der BVB-Reserve noch in der 90. Minute der Ausgleich, ehe Lamprecht doch in der letzten Sekunde das Siegtor schoss.

Dadurch übernahm der Wuppertaler SV am letzten Spieltag durch ein 2:2 (0:3) bei Dynamo Dresden noch die "Rote Laterne" des Schlusslichts.

Zudem unterlag Mehmet Scholl in seinem letzten Spiel als Trainer von Bayern München II bei Kickers Offenbach 1:4 (1:1).

Die SpVgg Unterhaching siegte zudem gegen Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden 4:3 (1:1) und Jahn Regensburg trennte sich vom 1. FC Heidenheim 2:2 (0:0).

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