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Auch zwei Tore von Karim Benyamina reichten nicht zum "Dreier" für Union © getty

Tabellenführer Union Berlin verpasst gegen die Stuttgarter Kickers den Sieg. Der SC Paderborn und Erfurt kassieren gar Niederlagen.

München - Die Siegesserie von Spitzenreiter Union Berlin in der Dritten Liga ist ausgerechnet bei Schlusslicht Stuttgarter Kickers gerissen, und auch Aufstiegsanwärter SC Paderborn ist aus der Erfolgsspur geraten.

Die Berliner (25 Punkte) mussten sich nach zuletzt vier Siegen in Serie am 12. Spieltag mit einem 2:2 (2:2) bei den Kickers begnügen und könnten am Mittwoch von Kickers Emden (24) an der Tabellenspitze abgelöst werden.

Noch schlechter erging es Zweitliga-Absteiger Paderborn (23), der beim 0:1 (0:0) gegen den Wuppertaler SV die erste Heimniederlage kassierte.

Lichtblick bei Wacker

Den Anschluss an die Spitzengruppe verpasste Rot-Weiß Erfurt (19). Der frühere Zweitligist kassierte mit dem 0:1 (0:0) im Ost-Duell bei Erzgebirge Aue die vierte Auswärts-Niederlage in Folge.

Die Aufholjagd von Carl Zeiss Jena ist derweil mit dem mageren 2:2 (1:2) gegen den Viertletzten Wacker Burghausen ins Stocken geraten. Burghausen holte damit nach fünf Niederlagen in Folge wieder einen Punkt.

Karim Benyamina brachte mit seinen Saisontoren sechs und sieben die Berliner vor 3640 Zuschauern schnell auf die Siegerstraße (10./31.).

Unions Top-Stürmer hatte bereits am vergangenen Samstag beim 3:2-Sieg im Spitzenspiel gegen den SC Paderborn zweimal getroffen. Doch die Kickers zeigten Moral und glichen durch zwei verwandelte Foulelfmeter von Angelo Vaccaro (35., 42.) noch vor der Pause aus.

Dreier dank Reichwein

Die Berliner Konkurrenz machte es nicht besser. Vor 6342 Zuschauern in Paderborn machte Marcel Reichwein mit seinem Treffer in der 79. Minute den etwas glücklichen Wuppertaler Sieg perfekt.

Zuvor hatten die Gastgeber zwar mehr vom Spiel, präsentierten sich aber im Abschluss zu schwach. Der WSV konnte sich dagegen mit dem ersten Auswärtssieg der Saison ein wenig Luft im Tabellenkeller verschaffen.

Schultz der Mann des Abends

Enttäuschung auch für Erfurt: Der Sieg für die Mannschaft von Aue-Trainer Heiko Weber vor 10.500 Zuschauern war dabei hochverdient. Schon vor dem 1:0 durch Arne Feick, der in der 48. Minute sein fünftes Saisontor erzielte, war Aue das klar spielbestimmende Team gewesen, hatte aber eine ganze Reihe bester Chancen ungenutzt gelassen.

In Jena war vor 5533 Zuschauern auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld Levente Schultz bei den Gästen der Mann des Abends.

Der Ungar brachte nach der Führung der Gastgeber durch Marco Riemer (8.) Burghausen mit zwei Toren (18., 32.) in Führung. Tim Petersen rettete den zumeist überlegenen Gastgebern mit seinem Treffer in der 77. Minute immerhin einen Punkt.

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