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Vor dem Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hansa Rostock gab es Ausschreitungen © getty

Dresden dreht gegen Rostock einen Rückstand um. Doch kurz vor Schluss schlägt Hansa zurück. Wehen und Braunschweig feiern Siege.

München - Hansa Rostock ist am am 13. Spieltag der Dritten Liga auf den dritten Tabellenplatz zurückgefallen.

Der letzte DDR-Meister erreichte im emotionalen Ostderby bei Dynamo Dresden ein 2:2 (1:1) und liegt damit nun drei Punkte hinter Spitzenreiter Kickers Offenbach. (DATENCENTER: Die Dritte Liga)

Die Hessen hatten am Freitagabend dank zweier später Treffer den SV Babelsberg 03 mit 2:1 besiegt.

Ausschreitungen und Festnahmen

Wie im Vorfeld befürchtet, wurde das Duell in Dresden von Ausschreitungen begleitet.

Aus der Rostocker Kurve flogen Feuerwerkskörper auf das Spielfeld und die mit Dynamo-Fans besetzten Tribünen, das Spiel wurde daher mit wenigen Minuten Verspätung angepfiffen.

Am Bahnhof hatte es zuvor Schlägereien gegeben, die Polizei griff ein und nahm mehrere Personen fest.

Aufgeheizte Stimmung

Auch auf dem Platz ging es nicht zimperlich zur Sache, die Atmosphäre im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion war extrem aufgeheizt.

Rostock gelang mit einem Kopfballtreffer von Marcel Schied (25.) ein perfekter Start, doch Dynamo schlug vier Minuten später zurück. Alexander Esswein traf zum 1:1.

Umjubelte Führung, später Ausgleich

Das vom Großteil der 29.000 Zuschauer umjubelte Dresdner Führungstor war dann zum Zungeschnalzen.

Gerrit Müller (48.) überlupfte den herausstürmenden Hansa-Torhüter Kevin Müller. Zuvor hatte Lars Jungnickel mit seinem Pass die komplette Abwehr der Gäste ausgehebelt.

Björn Ziegenbein (85.) gelang noch das 2:2 für Rostock.

Braunschweig bleibt dran

Die verfolger Eintracht Braunschweig und SV Wehen Wiesbaden nutzten die Gunst der Stunde.

Der frühere deutsche Meister Braunschweig zeigte sich beim 3:0 (1:0) gegen die SpVgg Unterhaching in guter Form. Es war der dritte Sieg in Serie, der Rückstand auf Offenbach beträgt vier Punkte.

Wehen klettert auf Platz zwei

Für den neuen Zweiten Wehen Wiesbaden sind es nach dem 2:0 (2:0) gegen Jahn Regensburg weiterhin nur zwei Zähler.

Zwischen dem Vierten Braunschweig und dem Fünften Regensburg liegen sechs Punkte. Dresden liegt als Siebter drei weitere Punkte zurück.

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