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Mit 33 Saisontreffern ist der OFC - neben Hansa - die Torfabrik der 3. Liga © imago

Mit ungefährdeten Siegen halten Offenbach und Braunschweig den Anschluss an Rostock. Jena steckt dagegen im Tabellenkeller fest.

München - Die Pokalhelden von Kickers Offenbach sind auch in der Liga wieder auf Kurs.

Mit einem 2:0 (2:0) beim VfB Stuttgart II schloss der zweimalige Vizemeister am 15. Spieltag der 3. Liga nach Punkten (35) zum Tabellenführer Hansa Rostock auf. (DATENCENTER: Dritte Liga)

Das erste Ligaspiel nach dem sensationellen Pokalsieg gegen Borussia Dortmund hatten die Hessen nach zwei Eigentoren noch mit 3:4 bei Wacker Burghausen verloren.

Dieses Mal jedoch feierte Offenbach einen souveränen Sieg, den Markus Hayer (20.) und Thomas Rathgeber (34.) schon vor der Pause sicherstellten.

Wolf ist zufrieden

Die Kickers haben dadurch bereits fünf Punkte Vorsprung auf den viertplatzierten SV Wehen Wiesbaden, der überraschend mit 1:3 (1:2) gegen Aufsteiger VfR Aalen patzte.

Tabellendritter bleibt Eintracht Braunschweig (34 Punkte), das 3:0 (1:0) gegen Burghausen gewann.

"Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, es ist viel auf das Team in den letzten Tagen eingeprasselt. Wir haben das Spiel klar dominiert, eiskalt zugeschlagen bei den Toren und es letztlich souverän zu Ende gespielt", kommentierte Trainer Wolfgang Wolf.

OFC spielt mit Trauerflor

Der Coach musste in Stuttgart auf sieben Spieler verzichten. Neben den langzeitverletzten Denis Berger, Alexander Huber und Daniel Goldschmitt fehlten Kai Hesse, Nicolas Feldhahn, Olivier Occean sowie der gesperrte Markus Husterer.

Aufgrund des Todes von OFC-Ehrenpräsident Waldemar Klein traten die Kickers mit Trauerflor an.

Rostock hatte sich am Freitag zum Auftakt des 15. Spieltags mit 2:1 beim SV Sandhausen durchgesetzt.

DFB sperrt Hansa-Fans aus

Aufgrund der Ausschreitungen im Ostderby bei Dynamo Dresden (2:2) blieb den Hansa-Fans dabei das Stadion versperrt.

Der Ausschluss war eine Auflage des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

"Am Ende hatten wir die Nase vorn, weil wir immer zum richtigen Zeitpunkt das Tor getroffen haben. Insgesamt war es aber das erwartet schwere Spiel, Sandhausen hat uns alles abverlangt", sagte Hansa-Trainer Peter Vollmann.

Jena im Abstiegsstrudel

Tobias Jänicke brachte die Gäste bereits in der vierten Minute in Führung. Nach der Pause erhöhte Björn Ziegenbein auf 2:0 (55.).

Der Treffer von Regis Dorn (90.) konnte die Niederlage des früheren Amateurmeisters Sandhausen nicht mehr verhindern.

Im Tabellenkeller kommt Carl Zeiss Jena weiter nicht von der Stelle. Der dreimalige DDR-Meister liegt nach einem 0:0 gegen Aufsteiger SV Babelsberg 03 auf einem Abstiegsplatz.

Schlechter steht momentan nur die Zweitvertretung des Champions-League-Teilnehmers Werder Bremen (1:1 bei Dynamo Dresden) da.

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