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Gegen Regensburg muss Wuppertals Manager Carsten Pröpper Auflagen hinnehmen © getty

Der DFB bestraft den Wuppertaler SV nach den Fan-Ausschreitungen aus der Düsseldorf-Partie. Auch eine Geldstrafe ist fällig.

München - Der Wuppertaler SV muss sein nächstes Heimspiel in der Dritten Liga unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit vor maximal 2000 Zuschauern austragen.

Zusätzlich muss der Klub 5000 Euro Geldstrafe zahlen.

Mit dieser Strafe ahndete das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Einzelrichter-Verfahren die Fan-Ausschreitungen bei der Partie am 8. November bei Fortuna Düsseldorf.

Für die betroffene Heimpartie am 29. November gegen den SSV Jahn Regensburg darf der Verein nur 1500 Karten an einheimische Anhänger und 500 Tickets an Gästefans verkaufen.

Bengalische Feuer auf dem Spielfeld

Die Anhänger aus Wuppertal müssen aus Sicherheitsgründen auf den Sitztribünen platziert werden, die Anhänger des Gastvereins in räumlich davon getrennten Sektoren.

Schiedsrichter Christian Leicher (Weihmichl) hatte die Begegnung in der 27. Minute für eine Viertelstunde unterbrechen müssen, weil aus dem Wuppertaler Fan-Block drei Bengalische Feuer auf das Spielfeld geworfen worden waren.

Zwei davon waren im Bereich des Wuppertaler Torraums gelandet, eines davon in der Nähe des Torhüters.

Zudem waren eine Vielzahl anderer kleinerer Gegenstände auf das Spielfeld geworfen und bereits zu Spielbeginn Rauchbomben und Leuchtraketen im Wuppertaler Block gezündet worden.

WSV-Manager: "Urteil zu hart"

Auf seiner Homepage nimmt der Wuppertaler SV (Teamseite) zum Urteil Stellung.

Manager Carsten Pröpper sagt: "Wir empfinden das Urteil als zu hart. Dabei geht es nicht darum, irgendetwas zu verharmlosen."

Aber: "Man sollte aber bedenken, dass uns als WSV bei der Organisation des Spiels sowie den Kontrollen die Hände gebunden waren und die polizeilichen Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind."

Zudem stört Pröpper, dass andere Vereine beim ersten Vergehen nicht direkt mit einer Zuschauerbegrenzung belegt worden seien.

Letzlich habe Wuppertal dem Urteil zugestimmt, "weil der weitere Fortgang des Verfahrens ungewiss wäre und wir uns jetzt unbedingt auf das Sportliche konzentrieren wollen."

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