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Petrik Sander trainierte Cottbus von 2004 bis 2007, zuvor war er dort Co-Trainer © getty

Überraschung beim VfR Aalen: Nicht Markus Schupp, sondern der ehemalige Cottbus-Coach beerbt den zurückgetretenen Jürgen Kohler.

Aalen - Petrik Sander hat überraschend Markus Schupp ausgestochen und tritt beim VfR Aalen die Nachfolge des zurückgetretenen 1990er-Weltmeisters Jürgen Kohler an.

Der frühere Cottbuser Bundesliga-Trainer einigte sich mit dem VfR auf einen Vertrag mit bis dato unbenannter Laufzeit.

Details sollen erst am Montag bei Sanders offizieller Vorstellung bekannt gegeben werden.

Kohler hatte das Amt jüngst wegen Herzproblemen niedergelegt und war daraufhin auf den Posten des Sportdirektors gewechselt (Kohler tritt zurück).

Schupp geht leer aus

Leer ausgegangen ist damit Ex-Profi Schupp, dessen Verpflichtung zuletzt vom Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Moser öffentlich favorisiert worden war.

"Petrik ist damals völlig überraschend mit Cottbus in die Bundesliga aufgestiegen. Er kann also aus einer Mannschaft mehr herausholen, als man erwarten darf. Das sind sehr gute Referenzen", sagte VfR-Geschäftsführer Martin Braun (Aalens Teamprofil).

"Wir erhoffen uns von Petrik Sander, dass sich die Mannschaft unter ihm weiter entwickelt und er sie unserem Ziel 2. Bundesliga einen Schritt näher bringt", fügte er hinzu.

Sander seit Entlassung beschäftigungslos

Sander übernahm in der Saison 2004/2005 den damaligen Zweitligisten Energie Cottbus und führte die Lausitzer ein Jahr später überraschend ins Oberhaus.

Dort erreichte Sander in der Saison 2006/2007 den 13. Platz. Am 23. September 2007 wurde er von Energie entlassen und war seitdem ohne Job.

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