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Jens Langeneke spielt seit 2006 für Fortuna Düsseldorf © getty

Die Fortuna erklimmt mit dem Heimerfolg vorerst die Ligaspitze. In Berlin gerät der Sieg gegen Regensburg zur Nebensache.

München - Favoritensiege, Wetterkapriolen und drei Versager sorgten für einen turbulenten Auftakt des 16. Spieltages in der Dritten Liga.

Fortuna Düsseldorf übernahm dank eines 2:1 (1:1)-Sieges im Duell der Ex-Bundesligisten gegen Eintracht Braunschweig zumindest bis Samstag mit nunmehr 32 Punkten erstmals in dieser Saison die Tabellenspitze.

Durch ein 2:0 (1:0) bei Jahn Regensburg zog Union Berlin mit der gleichen Punktzahl auf Rang zwei.

Der SC Paderborn (32) kann aber schon mit einem Unentschieden gegen den VfR Aalen an die Spitze zurückkehren. Wegen des Kälteinbruchs und der daraus resultierenden schlechten Platzverhältnisse wurde die Begegnung zwischen Kickers Emden und Bayern München II abgesagt.

Unterbrechung in Erfurt

Wegen Schneetreibens musste das dritte Freitagsspiel zwischen Rot-Weiß Erfurt und VfB Suttgart II für 17 Minuten unterbrochen werden. Die Linien waren auf dem Spielfeld nicht mehr zu erkennen gewesen.

Erfurt gewann durch das Tor von Fabian Stenzel (58.) mit 1:0 (0:0) und verbesserte sich nach zwei Niederlagen in Folge vorübergehend auf Rang fünf.

Fortuna baut Serie aus

Vor 13.881 Zuschauern in Düsseldorf erzielten Ranisav Jovanovic (7.) und Axel Lawaree (48.) die Tore beim dritten Fortuna-Sieg in Serie. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich für Braunschweig hatte Benjamin Fuchs (40.) gesorgt. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Die Düsseldorfer fuhren somit schon den fünften Sieg aus den letzten sechs Spielen ein. Braunschweig hingegen konnte die letzten sechs Spiele allesamt nicht gewinnen und rutscht somit auf Tabellenplatz 13 ab.

Elfmeter-Versagen

Der Doppelpack von Berlins Karim Benyamina (28. und 87.) geriet angesichts der Ereignisse in der ersten Hälfte, in der gleich drei Spieler vom Elfmeterpunkt aus scheiterten, fast zur Nebensache.

Zunächst drosch Regensburgs Alexander Blessin einen Foulelfmeter über das Tor (16.). Dann scheiterte Petr Stoilov mit einem Handelfmeter an Unions Torwart Jan Glinker (35.).

Offenbar angesteckt von der Elfmeter-Allergie versagten Berlins Marco Gebhardt bei seinem Strafstoß nach Handspiel die Nerven gegen Regensburgs Keeper Rouven Sattelmaier (40.).

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