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Die SpVgg Unterhaching besiegte am ersten Spieltag Werder Bremen II mit 3:0 © imago

Das Gesamtfazit nach dem ersten Spieltag der neuen Dritten Liga fällt durchaus positiv aus. Sport1.de nennt die Tops und Flops.

Von Julian Ignatowitsch

München - Während Bundesliga- und Zweitligateams noch mitten in der Vorbereitung stecken, geht es in der Dritten Liga schon voll zur Sache.

Am Freitag startete die neueingeführte dritthöchste Spielklasse mit 20 Mannschaften in ihre erste Saison.

Das Eröffnungsspiel gewann Dynamo Dresden bei Rot-Weiß Erfurt mit 1:0 (1:0).

Das Gesamtfazit fällt nach dem ersten Spieltag durchaus positiv aus. Eine höhere Aufmerksamkeit und mehr mediale Präsenz, wie es sich die Verantwortlichen von der neuen eingleisigen Liga versprochen hatten, waren tatsächlich zu erkennen.

Was den Zuschauerandrang in den Stadien betrifft, gibt es aber noch Luft nach oben.

Sport1.de hat die Tops und Flops des ersten Spieltags zusammengefasst.werbung

Top

Gestiegenes Interesse

Begünstigt durch den frühen Start, geriet die Dritte Liga zum Auftakt in den Blickpunkt der Berichterstattung.

Dass es nur noch eine dritthöchste Spielklasse gibt, sollte auch im letzten Winkel der Republik angekommen sein.

SC Paderborn

15 der 20 Trainer nannten den Absteiger als Aufstiegsanwärter Nummer eins für die kommende Saison.

Der Favoritenrolle wurden die Ostwestfalen gleich im ersten Spiel mehr als gerecht. In beeindruckender Weise siegten sie im Top-Spiel bei Fortuna Düsseldorf mit 4:1 (2:1). Stürmer Dominik Kumbela traf dabei gleich doppelt.

Südteams

Sechs der acht Klubs aus Bayern und Baden-Württemberg blieben zum Auftakt ungeschlagen.

Unterhaching beeindruckte beim 3:0 gegen Werder Bremen II, auch Aalen (2:1 in Sandhausen), Burghausen (2:0 gegen Stuttgarter Kickers) und Bayern II (2:1 gegen Union Berlin) siegten. Jahn Regensburg (2:2 gegen Jena) und der VfB Stuttgart II (1:1 gegen Offenbach) rangen zwei Absteigern einen Punkt ab.

Schiedsrichter

Tadellose Vorstellung der Herren in Schwarz. Bei den Schiedsrichtern war geballte Bundesligaerfahrung im Einsatz. Von Babak Rafati bis Michael Weiner stimmte die Leistung.

Flop

Zuschauerandrang

Hier geht noch deutlich mehr. Selbst beim Eröffnungsspiel kamen nicht die erwarteten 20.000 ins Erfurter Steigerwaldstadion (12.033).

Der Schnitt lag bei 6056 Zuschauern. Spitzenreiter der Zuschauertabelle ist nach dem ersten Spieltag Fortuna Düsseldorf mit 15.028 ? doch in die LTU Arena passen 51.500 Menschen.

Ost-Absteiger

Mit einer 0:2-Pleite gegen Eintracht Braunschweig startete Erzgebirge Aue in die Saison. Von der althergebrachten Heimstärke der "Veilchen" war dabei nicht viel zu erkennen.

Carl Zeiss Jena musste sich mit einem Unentschieden bei Jahn Regensburg (2:2) begnügen. Dabei brachte sich das Team von Henning Bürger mit einer Gelb-Roten (Herve Bochud, 43. Minute) und einer Roten Karte (Andre Schmidt, 84.) selbst um den Erfolg. In Unterzahl verspielten die Thüringer in der Schlussviertelstunde eine 2:0-Führung.

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