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David Solga (M.) vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes © getty

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat Burghausen wegen fahrlässigen Verhaltens zu 5000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Burghausen - Der erste Dopingfall der Dritten Liga ist abgeschlossen.

Wacker Burghausen wurde am Dienstag vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen fahrlässigen Verhaltens im Fall David Solga zu 5000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Der Verein hat dem Urteil wegen "zurechenbarer Verabreichung eines Dopingmittels in der Form einer spezifischen Substanz" zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Solga war bei einer Dopingkontrolle im Anschluss an das Punktspiel gegen Jahn Regensburg am 4. Oktober (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle) positiv auf das Stimulanzium Methylpseudoephedrine als Metabolit von Metamfepramon getestet worden.

Verbotene Substanz im Grippe-Medikament

Die Substanz war in einem Grippe-Medikament enthalten, dass der Mannschaftsarzt Solga verabreicht hatte.

Am 14. November hatte das DFB-Sportgericht den Spieler wegen des Dopingvergehens bereits verwarnt.

Kein klassischer Dopingfall

Es habe sich nicht um einen klassischen Dopingfall mit der Einnahme eines verbotenen Medikamentes zur Leistungssteigerung gehandelt, Solga hätte sich andererseits aber "nicht blind auf seinen Vereinsarzt verlassen" dürfen.

Solga war zur Halbzeitpause der Begegnung ausgewechselt worden, das Spiel endete 1:0 für Regensburg.

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