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Falsches Bild: Anton Fink ist es, der mit Unterhaching den SC Paderborn stolpern ließ © getty

Der Auftstiegskampf in Liga drei spitzt sich zu: Haching stürzt Paderborn vom Thron. Nutznießer des Ausrutschers ist Union Berlin.

Neuss - Das Rennen um die drei Aufstiegsplätze in der 3. Liga entwickelt sich zum Fünfkampf. (Tabelle und Spieltag Dritte Liga)

Der SC Paderborn erlaubte sich im Duell der ehemaligen Zweitligisten bei der SpVgg Unterhaching einen 1:2 (0: 2)-Ausrutscher und büßte damit die Tabellenführung ein.

An der Spitze mit 43 Punkten liegt nun Union Berlin, das zuvor den Rückrunden-Auftakt bei der Reserve des VfB Stuttgart mit 3:0 (1:0) erfolgreich gestaltet hatte.

Paderborn belegt mit 42 Zählern Rang zwei nach dem Rumpfprogramm des 21. Spieltages.

Auch Haching klopft oben an

Weiterhin vom Sprung in Liga zwei träumen dürfen Kickers Emden (39), Fortuna Düsseldorf (37) - und nach dem Coup über Paderborn nunmehr auch Unterhaching (35):

Christian Hain (15.) und Anton Fink (44., Foulelfmeter) sorgten für eine komfortable Halbzeitführung der Spielvereinigung.

Doch nach Paderborns Anschlusstreffer von Jovan Damjanovic (58.) mussten die Gastgeber noch einmal zittern.

Bambara macht Jahn froh

In einem Kellerduell kam Jahn Regensburg durch den Treffer von Moise Bambara (59.) zu einem wichtigen 1:0 (0:0) gegen den VfB Aalen.

In Berlin erzielte Karim Benyamina (38.) vor 1000 Zuschauern die Union-Führung, bevor Kenan Sahin (62.) nach einem Fehler von VfB-Torwart Sven Ulreich und Shergo Biran (80.) den Sieg besiegelten.

Stuttgart, das von den letzten neun Begegnungen nur eine gewinnen konnte, trennen weiterhin nur sechs Zähler von der Abstiegszone.

Neuhaus überrascht

"Dass der Sieg so glatt ausfallen würde, davon konnte man nicht ausgehen. Schließlich hatten wir in der Vorbereitung fünf Wochen Dauerfrost. Wir sind erleichtert und werden die momentane Situation genießen", meinte Uwe Neuhaus.

Der Union-Coach freute sich besonders über die Harmonie im Team und drei Stürmertore.

Emden musste sich nach einer 2:0-Führung am Ende mit sogar nur einem 2:2 (2:0) gegen Dynamo Dresden zufrieden geben, festigte aber dennoch den dritten Platz, der am Ende in die Relegation gegen den Drittletzten des Unterhauses führen würde.

Emdener Wechselbad der Gefühle

Für die Sachsen wiederum war es ein wichtiger Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Vor 4200 Zuschauern im Emden lagen die Gastgeber durch Treffer von Enrico Neitzel (36.) und Lawrence Aidoo (45.) zur Pause 2:0 in Front.

Die Dresdner, die nach einer Rote Karte für Jens Truckenbrod (41.) lange Zeit in Unterzahl agieren mussten, kamen schließlich durch Thomas Bröker (47. und 90.+1) doch noch zu einem Punktgewinn.

Gleich vier für Samstag geplante Spiele war den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen: Sowohl Rot-Weiß Erfurt gegen Eintracht Braunschweig als auch Erzgebirge Aue gegen Carl Zeiss Jena, SV Sandhausen gegen Werder Bremen II und Wacker Burghausen gegen Kickers Offenbach wurden abgesagt.

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