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Abwehrspieler Florian Mohr (r.) trägt seit 2008 das Trikot des SC Paderborn © getty

Der SC Paderborn behält den zweiten Tabellenplatz hinter Union Berlin. Offenbach wahrt gegen Jena die vagen Aufstiegshoffnungen.

Berlin - Unaufhaltsam strebt Union Berlin in Richtung Zweite Liga.

Der Spitzenreiter der Dritten Liga stabilisierte durch einen umkämpften 2:0-Erfolg am 26. Spieltag bei Eintracht Braunschweig seine Tabellenführung.

"Wir haben den Aufstieg noch nicht geschafft, aber wir haben die besten Voraussetzungen und die wollen wir nutzen", sagte Trainer Uwe Neuhaus, dessen Mannschaft nun seit elf Spielen in Serie ungeschlagen ist und zuletzt fünfmal in Folge gewann.

Dahinter folgen der SC Paderborn (2:0 gegen Kickers Emden) und Fortuna Düsseldorf (0:0 gegen Erzgebirge Aue).

Paderborn bleibt dran

Im Spitzenspiel vor 8457 Zuschauern sorgten Kopfballtore von Florian Mohr (76.) und Björn Lindemann (84.) für die Entscheidung für die Paderborner.

Durch den Sieg verteidigten die Ostwestfalen den zweiten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Union beträgt sechs Punkte.

Anschluss gehalten

Siege feierten die Mannschaften hinter dem Spitzenquartett, können sich aber nur noch geringe Aufstiegshoffnungen machen.

Die SpVgg Unterhaching setzte sich gegen Jahn Regensburg 1:0 durch, Kickers Offenbach siegte 2:0 bei Carl Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt gewann beim Schlusslicht Stuttgarter Kickers 2:1.

"Lehrbeispiel für Effektivität"

Obwohl sich Union vor 15.000 Zuschauern in Braunschweig heftiger Gegenwehr ausgesetzt sah, ließen die Eisernen nichts anbrennen.

"Wir haben aus wenigen Chancen zwei Tore gemacht. Das ist ein Lehrbeispiel für Effektivität", äußerte Hüzeyfe Dogan, der mit seinem 1:0 (56.) der Partie die Wende gab, wie auch Trainer Neuhaus fand: "Erst ab da lief das Spiel in unsere Richtung. Wir haben wieder eine schwere Hürde genommen."

Nach fünf Jahren in den Niederungen des deutschen Fußballs ist für Union die Rückkehr in die Zweitklassigkeit greifbar nahe. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Schwache Fortuna

Schon in dieser Woche können die Köpenicker zwei weitere Schritte machen, wenn am Mittwoch das Nachholspiel bei Wacker Burghausen ansteht und am Samstag die abstiegsbedrohten Thüringer von Carl Zeiss Jena nach Berlin kommen.

Schwach präsentierte sich Fortuna Düsseldorf beim 0:0 gegen Aue. Das Team von Norbert Meier konnte nicht mal aus seiner Überzahl nach der Roten Karte gegen den Auer Arne Feick (20.) Kapital schlagen.

"Wir hätten heute zehn Stunden spielen können und hätten kein Tor erzielt", sagte Meier desillusioniert.

Dresden weiter im Keller

Im Abstiegskampf verbuchte der VfR Aalen den größten Erfolg des Wochenendes durch den 2:1-Erfolg über den VfB Stuttgart II. Damit verschaffte sich der Klub Luft.

Dagegen verpasste Dynamo Dresden mit dem 1:1 gegen den Wuppertaler SV die Chance, sich weiter aus dem Tabellenkeller abzusetzen.

"Ich bin enttäuscht von unserer Leistung", erklärte Trainer Ruud Kaiser. 1:1 trennten sich der SV Sandhausen und Wacker Burghausen.

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