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Daniel Brückner kam im Januar von der Spvgg Greuther Fürth nach Paderborn © getty

Während Union Berlin verlässlich punktet, macht Paderborn schlapp und es damit den restlichen Verfolgern der Eisernen nach.

München - Auch der schärfste Verfolger von Union Berlin, der SC Paderborn, verlor 1:2 bei Bayern München II.

Der Abstand der Ostwestfalen zu Union beträgt damit sieben Punkte.

Der souveräne Spitzenreiter Union Berlin hat damit am 27. Spieltag seine Erfolgsserie ausgebaut (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle) und zugleich sein Punktepolster auf die Verfolger Düsseldorf und Emden vergrößert.

Bereits am Samstag gewann Union gegen das abstiegsbedrohte Team von Carl Zeiss Jena 1:0, während Düsseldorf 0:2 in Erfurt unterlag und Emden zu Hause eine peinliche 0:1-Schlappe gegen Schlusslicht Stuttgarter Kickers kassierte. ad

"Die Konkurrenz kotzt ab"

"Die Konkurrenz hat Federn gelassen und kotzt deshalb ab", meinte Unions Siegtorschütze Torsten Mattuschka, der mit seinem Foulelfmeter in der 78. Minute für die Entscheidung gesorgt hatte.

Nach einer Serie von 13 Partien ohne Niederlage beträgt der Vorsprung der Köpenicker (59 Punkte) auf den von Fortuna Düsseldorf besetzten Relegationsplatz (47) nun schon zwölf Zähler.

"Die anderen Ergebnisse haben uns in die Karten gespielt, aber meine persönliche Hochrechnung ist trotzdem ganz einfach. Wir müssen nächste Woche wieder drei Punkte holen", sagte Union-Coach Uwe Neuhaus.

Für Bayern II trafen Thomas Müller (10.) und Deniz Yilmaz (43.), während Sören Gonther (30.) das zwischenzeitliche 1:1 für Paderborn erzielte.

Hoffnung für Offenbach

Die Schwächen von Düsseldorf und Emden eröffnen auch Kickers Offenbach neue Perspektiven. Die Hessen können nach dem 2:1 gegen den VfR Aalen wieder auf die Rückkehr in die 2. Liga hoffen.

Die SpVgg Unterhaching kam hingegen nur zu einem 1:1 bei Erzgebirge Aue. Zudem besiegte der SSV Jahn Regensburg den SV Sandhausen 2:1.

Düsseldorf ohne Gegenwehr

Sauer war Düsseldorfs Trainer Norbert Meier auf sein Team, das bei zuvor sieben Begegnungen gegen Erfurt noch nie verloren hatte: "Wir haben uns heute dumm angestellt. Beim 1:0 standen wir Pate."

Die Hintermannschaft von Fortuna ließ den Torschützen Massimo Cannizzaro im Fünf-Meter-Raum einfach gewähren.

Trotzdem herrscht beim Ex-Bundesligisten weiter Optimismus. "Wir müssen gegen die direkten Konkurrenten punkten, dann ist noch alles drin", sagte Kapitän Andreas Lambertz.

Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Wochenende, wenn die ebenfalls schwächelnden Kickers aus Emden zu Gast sind.

Kickers wieder mit Boden unter den Füßen

Die Ostfriesen erlebten nach Ansicht von Coach Stefan Emmerling gegen Schlusslicht Stuttgart "einen rabenschwarzen Tag" und verloren das zweite Spiel in Folge: "Keiner der Jungs hatte Normalform. Das war heute wohl die schlechteste Saisonleistung."

Die Kickers aus Stuttgart haben dagegen nach dem fünften Saisonsieg wieder das rettende Ufer in Sicht.

Einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf feierte der Wuppertaler SV am Sonntag durch das 1:0 gegen Eintracht Braunschweig und verließ die Abstiegsränge.

Im Duell der Tabellennachbarn unterlag Wacker Burghausen gegen Dynamo Dresden 0:3.

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