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Francisco Copado spielte bereits von 2001 bis 2005 in Unterhaching © getty

Im Winter noch Bundesliga-Herbstmeister, im Frühling in der Dritten Liga ausgebootet. Das ist das Schicksal von Francisco Copado.

München - Francisco Copado hat bei der SpVgg Unterhaching nach nur rund drei Monaten bereits keine Zukunft mehr.

"Den Spieler Copado wird es in meiner Mannschaft nicht mehr geben", sagte Trainer Ralph Hasenhüttl.

Alles Weitere werde das Präsidium kundtun. Dieses trat am Montagnachmittag zusammen.

Bereits am Samstag hatte der Stürmer beim 4:0-Erfolg der Hachinger gegen Rot-Weiß Erfurt überraschenderweise 90 Minuten auf der Ersatzbank gesessen.

Erst im Winter kam Copado von 1899 Hoffenheim zurück in den Münchner Vorort.

Für die Nicht-Berücksichtigung hatte der Deutsch-Spanier kein Verständnis und reagierte mit öffentlicher Kritik an Hasenhüttl.ad

Bereits vorbelastet

"Diese Haltung ist für mich und das Präsidium nicht akzeptabel", sagte darauf Präsident Engelbert Kupka der Münchner "Abendzeitung".

Copado, dessen Vertrag bis zum Saisonende läuft, gilt als Wiederholungstäter. Er musste Anfang des Jahres bereits eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro bezahlen, da er seine Mitspieler öffentlich kritisiert hatte ("Die spielen wie Mädchen").

Zudem gab es zuletzt Differenzen mit den Fans.

"Ich weiß, wer wichtig ist"

Für das kommende Auswärtsspiel bei Kickers Emden am Dienstag soll er sich krank gemeldet haben.

Indirekt hatte Copado, der im Verein beste Kontakte hat, Hasenhüttl sogar gedroht: "Ich bin das schwarze Schaf für den Trainer. Ich werde mit den entsprechenden Leuten Gespräche führen, und ich weiß, wer wichtig ist für den Verein."

Copado ist der Schwiegersohn des Hachinger Mäzens und Schatzmeisters Anton Schrobenhauser.

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