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Francisco Copado erzielte in 49 Bundesligaspielen sieben Tore © getty

Mit "sofortiger Wirkung" trennen sich Haching und der Stürmer. Das Gastspiel in der Münchner Vorstadt dauerte nur drei Monate.

Unterhaching - Der ehemalige Bundesliga-Profi Francisco Copado hat bei Drittligist SpVgg Unterhaching nach nicht einmal drei Monaten schon wieder ausgespielt.

"Nach einem gemeinsamen Gespräch kamen das Präsidium und Francisco Copado übereinstimmend zu der Auffassung, dass die angestrebte sportliche Zusammenarbeit nicht in dem Maße zustande gekommen ist, wie es sich beide Seiten gewünscht und vorgenommen hatten", teilte der Verein am Dienstag in einer Presseerklärung mit.

Unter diesen Umständen sei es das Beste, "die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden", hieß es weiter.

Damit wurde jedoch lediglich der Rauswurf des exzentrischen Stürmers in nette Worte gepackt.

Denn bereits am Montag war klar geworden, dass der im Winter von Bundesliga-Herbstmeister Hoffenheim zurückgekehrte Angreifer wegen Differenzen mit Trainer Ralph Hasenhüttl bei Haching keine Zukunft hat.

"Den Spieler Copado wird es in meiner Mannschaft nicht mehr geben", sagte Hasenhüttl.

Copado kritisiert den Trainer öffentlich

Copado hatte am Samstag beim 4:0 der Hachinger gegen Rot-Weiß Erfurt überraschenderweise 90 Minuten auf der Ersatzbank sitzen bleiben müssen.

Auf seine Degradierung reagierte der Schwiegersohn von SpVgg-Schatzmeister Anton Schrobenhauser mit öffentlicher Kritik an Hasenhüttl und sprach indirekt sogar eine Drohung aus.

Der Vertrag des Angreifers wäre bis zum Saisonende gelaufen.

Geldstrafe nach Kritik

Bereits Anfang des Jahres hatte Copado eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro zahlen müssen, da er seine Mitspieler öffentlich kritisiert hatte ("Die spielen wie Mädchen").

Zudem gab es zuletzt Differenzen mit den Fans.

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