vergrößernverkleinern
Fortuna Düsseldorf hält den Kontakt zu den beiden direkten Aufstiegsplätzen © getty

Durch ein Tor kurz vor Schluss bleibt die Fortuna ein heißer Kandidat im Aufstiegsrennen. Der VfB II siegt im Derby.

München - Der ehemalige Europacup-Finalist Fortuna Düsseldorf war am 29. Spieltag der Dritten Liga der große Gewinner im Aufstiegsrennen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Während Spitzenreiter Union Berlin (63 Punkte) gegen Abstiegskandidat Werder Bremen und der Tabellenzweite SC Paderborn (54) im Verfolgerduell bei Kickers Offenbach (44) jeweils nur zu torlosen Unentschieden kamen, siegten die Rheinländer mit 1:0 (0:0) bei der zweiten Mannschaft von Rekordmeister Bayern München.

Union ist trotz der überraschenden Punktverluste weiter souverän Tabellenführer. Die Berliner sind nun schon seit 15 Partien ungeschlagen und haben neun Spieltage vor Ende noch 12 Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Düsseldorfs Siegtreffer in München erzielte ausgerechnet der frühere Jugendspieler der Bayern, Sebastian Heidinger, zwei Minuten vor dem Ende.

VfB II siegt im Stadtderby

Im Tabellenkeller kassierte Schlusslicht Stuttgarter Kickers eine bittere 0:3 (0:2)-Niederlage im Stadtderby bei der zweiten Mannschaft des VfB. Die Kickers haben vier Punkte Rückstand auf Bremen II auf dem ersten Nichtabstiegsplatz.

Derweil hat der Wuppertaler SV mit einem Kantersieg einen weiteren wichtigen Schritt aus der Abstiegszone gemacht. Das Team von Trainer Uwe Fuchs legte mit drei Toren in den ersten 18 Minuten den Grundstein zu einem klaren 5:0 (4:0) im Kellerduell gegen den VfR Aalen und hat nun vier Punkte Abstand zu den Abstiegsrängen.

Aalen rutschte aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Bremen auf den ersten Abstiegsplatz. Die Bremer verloren allerdings Dominik Schmidt in der 90. Minute wegen einer Gelb-Rote Karte.

Kurioses Tor durch Gentner

Vor 3500 Zuschauern in Stuttgart sorgte Tobias Feisthammel in der 21. Minute für die Führung den VfB, bevor Thomas Gentner (38.) per Eigentor schon vor der Halbzeitpause für die Vorentscheidung sorgte.

In einer kuriosen Szene köpfte Gentner den Ball beim Versuch einer Rückgabe aus rund 25 m über den herauslaufenden Keeper Manuel Salz hinweg ins eigene Tor. Den dritten Treffer markierte Sven Schipplock (89.).

In Wuppertal sorgten Sven Lintjens (10.), Tim Jerat (16.) und Marcel Reichwein (18.) schnell für eine Vorentscheidung. Aalens Trainer Petrik Sander nahm in der 26. Minute bereits den ersten Wechsel vor. Doch auch das half nichts, noch vor der Pause traf Tobias Damm zum 4:0 (38.). Jan Hammes (51.) sorgte für den Endstand.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel