Nach den erneuten Vorwürfen gegen den früheren Zweitligisten Wacker Burghausen im Zuge des Wett- und Manipulationsskandals haben der frühere Wacker-Torwart Uwe Gospodarek und Ex-Präsident Kurt Gaugler ihre Unschuld beteuert.

"Ich habe mit der Sache überhaupt nichts zu tun. Meine eidesstattliche Erklärung liegt bei meinem Anwalt. Ich wurde weder von der Polizei noch von der Staatsanwaltschaft angehört", sagte Gospodarek, der mittlerweile beim Bundesligisten Hannover 96 unter Vertrag steht.

Auch Gaugler ist sich keiner Schuld bewusst. "Ich wusste von nichts und habe auch nichts geahnt. Ich hatte den Spielern nach dem Hoyzer-Skandal sogar ausdrücklich verboten zu wetten", sagte Gaugler.

Zuvor hatte er mitbekommen, dass mehrere Spieler regelmäßig im örtlichen Wettbüro gewesen seien. Gänzlich ausschließen wollte er mögliche Vergehen seiner damaligen Profis aber nicht. "In der heutigen Zeit weiß man ja nie", sagte Gaugler, der Mitglied des DFB-Vorstands und des DFL-Aufsichtsrates ist. Am Dienstag wollte Gaugler auf eigenen Wunsch DFB-Spielbetriebsdirektor Helmut Sandrock seine Sicht der Dinge darlegen.

Nach einem Bericht der ARD-Sendung "Fakt" sollen zwei Spiele der Burghausener aus der Abstiegssaison 2006/07 verschoben worden sein.

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