Der Vorstand von Wacker Burghausen droht nach den neuen Vorwürfen im Zuge des Wett- und Manipulationsskandals mit rechtlichen Schritten gegen ehemalige Spieler. Fünf frühere Wacker-Profis sollen in der Abstiegssaison 2006/07 an Manipulationen beteiligt gewesen sein. Das berichtete die ARD-Sendung "Fakt" am Montagabend.

"Sollten diese Spieler wirklich rechtskräftig verurteilt werden, so behalten wir es uns vor, diese gegebenenfalls in Regress zu nehmen. Sie hätten dann dem SV Wacker durch den Abstieg gehörigen finanziellen Schaden zugefügt", erklärte Burghausens Geschäftsführer Florian Hahn am Dienstag.

Laut Hahn gebe es aber momentan noch keine offizielle Mitteilung von Seiten der Staatsanwaltschaft oder des DFB. Auf Grund des Fehlens stichhaltiger Beweise sehe man der Angelegenheit deshalb sehr gelassen entgegen. "Bisher wurden nur Aussagen und Vermutungen geäußert, die nach meinem derzeitigen Wissensstand in keinem Fall beweis- oder aussagekräftig sind", sagte Hahn und betonte, dass die neue Wacker-Führungsspitze damals "in keinster Weise involviert oder beteiligt" war.

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