Sie stieß die Faust in die Luft und fuhr strahlend vom Eis - mit ihrem besten Kurzprogramm in diesem Winter hat Sarah Hecken die Talfahrt der deutschen Eiskunstläufer bei den Weltmeisterschaften in Turin vorerst gestoppt und ein starkes WM-Debüt gefeiert.

Die deutsche Meisterin geht nach einem fehlerfreien Vortrag immerhin als 13. in die Kür-Entscheidung am Samstag (14.00 Uhr). Titelverteidigerin Kim Yu-Na hingegen erlebte eine der schwärzesten Stunden ihrer Karriere. Die Olympiasiegerin aus Südkorea verpatzte eine ihrer normalerweise traumhaft sicheren Pirouetten total, leistete sich einen weiteren Schnitzer und fand sich zu ihrer grenzenlosen Enttäuschung mit nur 60,30 Punkten auf dem siebten Platz wieder.

Der 19-Jährigen dürfte es sehr schwer fallen, die überraschend führende Olympia-Vierte Mirai Nagasu aus den USA mit mehr als zehn Punkten Vorsprung noch vom ersten Platz zu verdrängen.

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