Besonderer Schutz für Michael Kempter: Die Polizei hatte sich vor dem Comeback des 27 Jahre alten Referees beim Spiel zwischen dem SV Sandhausen und Holstein Kiel am Samstagmittag extra an den Einlasstoren aufgebaut, um die Ordner beim Durchsuchen der Zuschauer zu unterstützen.

Jegliche Banner mit Verunglimpfungen gegen Kempter sollten damit erst gar nicht in das Hardtwaldstadion gelangen.

"Wir können nicht verhindern, dass die Zuschauer Sprechchöre anstimmen, um ihn zu verunsichern. Da muss ein Schiedsrichter aber durch. Zumindest wollen wir ihn aber bei seiner bestimmt schwierigen Rückkehr auf den Platz dahingehend unterstützen, dass kein Plakat mit irgendwelchen Beschimpfungen zu sehen ist", sagte Klaus Franz, Einsatzleiter der Polizei Sandhausen.

Kempter selbst bekam einen Bodyguard zur Seite gestellt. Dem FIFA-Referee war die besondere Situation aber kaum anzumerken. Mit strahlendem Gesicht betrat der Sauldorfer um 12.52 Uhr erstmals seit Bekanntwerden der Affäre um den früheren Schiedsrichterbeobachter Manfred Amerell wieder einen Fußballplatz.

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