Rot-Weiß Erfurt hat mit Betroffenheit auf die Vorwürfe einer Verstrickung in den Wettskandal reagiert.

"Dies ist ein schlimmer Vorwurf", teilte der Klub mit: "Die Vereinsführung hat den Inhalt des Berichtes im MDR-Fernsehen betroffen zur Kenntnis genommen."

Der Klub kündigte an, über ein Anwaltsbüro Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft in Bochum beantragen zu wollen.

Mit den Spielern werde man Gespräche führen. Man sei an der umgehenden Aufklärung der Vorwürfe interessiert.

"Allerdings glauben wir nicht, dass sich irgendein Spieler unserer Mannschaft zum Schaden des FC RW Erfurt verhalten hat. Dies trauen wir niemandem zu", hieß es.

Wie der MDR berichtete, soll Erfurt an zwei der insgesamt 32 unter Manipulationsverdacht stehenden Spiele in Deutschland beteiligt gewesen sein.

Laut Polizei-Ermittlungen habe die Wettmafia im vergangenen Herbst in der Wohnung eines Erfurter Spielers Geld für die Manipulation der Partie Borussia Dortmund II gegen Erfurt geboten.

Die Erfurter Fußballer hätten sich jedoch geweigert. Die Erfurter Polizei erklärte am Sonntag, dass sie in dem Fall nicht involviert sei.

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