Dynamo Dresden hat in seiner Führungskrise Dr. Volker Oppitz für die Dauer von drei Monaten zum Interims-Geschäftsführer bestellt.

Oppitz erklärte: "Mein oberstes Ziel ist es nun, sachlich und rasch die Arbeitsfähigkeit der Geschäftsstelle wiederherzustellen, die notwendigen Verträge insbesondere für die Vorbereitung der Saison 2010/2011 auf den Weg zu bringen."

Er wolle auch die Gremien des Vereins dabei unterstützen, den Auftritt und das Handeln der SG Dynamo Dresden wieder in geordnete Bahnen zu lenken und dadurch schnellstmöglich das auf der Strecke gebliebene Vertrauen zurückgewinnen.

Die Einsetzung von Oppitz war Reaktion auf die Tatsache, dass das Amtsgericht Dresden die Auffassung des Vereins über die Notwendigkeit der Bestellung eines Notvorstandes nicht teilte.

Die Justizbehörde argumentierte, zum einen sei der Aufsichtsrat für die Bestellung der Geschäftsführung der SG Dynamo Dresden sowohl zuständig als auch handlungsfähig.

Zum anderen werde die 2008 zwischen der sächsischen Landeshauptstadt Dresden und dem Verein vereinbarte Zustimmungserfordernis der Stadtverwaltung bei Geschäftsführerwechseln juristisch angezweifelt.

Zuvor hatte die Stadt Dresden nach dem Rücktritt von Geschäftsführer Stefan Bohne den Nachfolge-Kandidaten Rolf Dohmen abgelehnt.

Danach war auch der Aufsichtsratsvorsitzende Holm Große nach nur neun Tagen im Amt zurückgetreten.

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