Die Spieler Samil Cinaz und Andreas Sponsel des Drittligisten Rot-Weiß Erfurt sind im Zuge möglicher Verstrickungen in den Fußball-Wettskandal am Montag vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vernommen worden.

Die Spieler waren einzeln vorgeladen und wurden vom Rechtsanwalt des Vereins begleitet. Diese Anhörung erbrachte allerdings keine neuen, die Spieler belastenden Erkenntnisse, teilte der Drittligist mit.

"Ihre eidesstattlichen Erklärungen stehen damit weiterhin. Deshalb gilt unverändert für sie die Unschuldsvermutung", heißt es in einer Pressemitteilung. Der DFB will nun ebenfalls, wie der FC Rot-Weiß, das Ergebnis des Ermittlungsverfahrens der Bochumer Staatsanwaltschaft abwarten.

Wie der "MDR" berichtete, soll Erfurt an zwei der insgesamt 32 unter Manipulationsverdacht stehenden Fußball-Spiele in Deutschland beteiligt gewesen sein. Ein anonymer "Insider" hatte berichtet, dass in Erfurt seit drei Jahren kontinuierlich manipuliert werde.

Mindestens drei Spieler der Mannschaft seien beteiligt.

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