Der zuletzt von der Insolvenz bedrohte Drittligist SpVgg Unterhaching hat das Aus im Profi-Geschäft wohl in letzter Sekunde verhindern können.

"Die SpVgg Unterhaching wird die Unterlagen für das Nachlizenzierungsverfahren fristgerecht beim DFB einreichen", teilte der Verein mit.

Die 2,3 Millionen schwere Unterdeckung im Etat, die bis zum Montag ausgeglichen werden musste, sei laut Präsident Engelbert Krupka von "Privat- und Geschäftsleuten und Freunden der Spielvereinigung" gedeckt worden. Namen wurden nicht genannt.

Krupka gab in der "Abendzeitung" zu, dass die Situation in den vergangenen Wochen durchaus schwierig gewesen sei: "Ich hatte Angst um den Verein. Wir haben Tag und Nacht gearbeitet, um Förderer und Investoren zu finden", so Krupka. Nun gehe man davon aus, "dass wir die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen und diese vom DFB auch bestätigt bekommen."

Man würde in Haching jetzt alles daran setzen, die eigene Marke zu stärken. Nur so könne man "Partner gewinnen, um die schwierige Situation in der Dritten Liga auch in Zukunft meistern zu können."

Auch die Mannschaft müsse nun zeigen, dass sie sich engagiere: "Wer nicht mitzieht, muss gehen."

Die Spielvereinigung war in finanzielle Schieflage geraten, da der Unternehmer Franco Levis vertraglich zugesicherte Beträge in Höhe von zwei Millionen Euro nicht ausbezahlt hatte. Mit dem Geld sei laut Krupka nicht mehr zu rechnen. Das sei aber `ein Verhalten, mit dem sich die Staatsanwaltschaft befassen wird."

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