Die von Anhängern des Drittligisten Hansa Rostock bedrohten Jounalisten haben die Entschuldigung des Vereins akzeptiert.

Das teilte der Klub nach einer Aussprache zwischen dem Vorstandsvorsitzenden Bernd Hofmann und Veranstaltungsleiter Rainer Friedrich sowie den beiden Journalisten am Dienstagabend mit.

"Das Gespräch, in dem wir uns mit den Medienvertretern unter anderem auch noch einmal über den Ablauf der Geschehnisse ausgetauscht haben, verlief in einer angenehmen, konstruktiven Atmosphäre. Beide Journalisten haben unsere Entschuldigung akzeptiert und wir haben ihnen versichert, dass wir alles tun werden, um die Täter zu ermitteln", sagte Hofmann.

Vor dem Spiel gegen Werder Bremen II am vergangenen Wochenende wurden die Journalisten von etwa 30 vermummten Rostocker Anhängern attackiert und bedroht. Zudem wurden ihre Autos beschädigt.

Als Konsequenz will Hansa nun den Standort der Medienparkplätze verlegen und die Ordnerpräsenz in den betreffenden Bereichen erhöhen. Zudem will der Verein die Schäden an den Autos von rund 6000 Euro begleichen.

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