Der ehemalige Bundesliga-Manager Reiner Calmund hat die Verhältnisse bei Dynamo Dresden harsch kritisiert. "Ich halte es kaum noch aus. Das ist ein Jahrmarkt der Eitelkeiten", sagte Calmund, der als Berater beim Traditionsklub tätig ist, nach dem 2:1-Erfolg des Tabellenachten bei Bayern München II.

Besonders kritisierte der ehemalige "starke Mann" bei Bayer Leverkusen die Untätigkeit des Vereins bei den Vertragsgesprächen mit den Spielern. "Das hier hat nichts mehr mit 3. Liga zu tun", sagte Calmund. Bereits im September habe Trainer Matthias Maucksch seine Kaderplanung den Entscheidungsträgern vorgestellt: "Was ist seitdem passiert? Nichts! Die Gefahr ist groß, dass die Mannschaft auseinanderbricht."

Zusätzlich kritisierte Calmund auch die Zerstrittenheit in den Führungsgremien des Vereins. Aufsichtsratsschef Thomas Bohn bekomme, so Calmund, "immer die volle Breitseite. Er hat sich in der Vergangenheit finanziell stark engagiert, jetzt kann ich ihm nur raten: Schluss, Feierabend."

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