Der Profi Süleyman K. vom Drittligisten SV Babelsberg ist von der Berliner Polizei festgenommen worden. Als Mitglied einer kriminiellen Bande soll der 21-Jährige an acht Überfällen auf Spielhallen beteiligt gewesen sein.

Babelsberger Geschäftsführer Ralf Hechel bestätigte die Festnahme des Spielers. "Wir wurden von den Ermittlungsbehörden über diesen Schritt informiert", sagte Hechel. Zu den möglichen arbeitsrechtlichen Konsequenzen für den Profi wollte sich Hechel noch nicht äußern. "Wir warten das Ergebnis der Ermittlungen ab." Insgesamt wurden sechs Personen festgenommen.

Nach Angaben der Polizei sei die Bande mit "äußerster Brutalität" vorgegangen und habe in den letzten Monaten einen fünfstelligen Betrag erbeutet. Unter anderem habe die Bande Personal der Spielhallen zusammengeschlagen, mit Pfefferspray besprüht und mit Hieb- und Stichwaffen bedroht.

Bei einer Verurteilung drohen dem Fußballprofi und seinen Mittätern Haftstrafen von bis zu zehn Jahren.

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