Ab der Saison 2012/13 wird es in der viertklassigen Liga fünf regionale Ligen in Trägerschaft der Regional- und Landesverbände geben.

Die dreigeteilte Regionalliga wird entsprechend den Beschlüssen des DFB-Bundestags im vergangenen Jahr in Essen abgeschafft. Der Vorstand des DFB verabschiedete auf seiner Sitzung am Freitag einstimmmig die ergänzenden Regelungen zur Strukturreform der Spielklassen.

Von den fünf neuen Ligen wird je eine für den Bereich der Regionalverbände Nord, Nordost und West, eine für den Bereich des Regionalverbandes Südwest gemeinsam mit den Landesverbänden Hessen, Baden, Südbaden und Württemberg sowie eine für den Bereich des Bayerischen Verbandes gebildet.

Qualifikationszeitraum für die neue Regionalliga ist die Saison 2011/2012. Die Meister der drei Regionalliga-Staffeln Nord, West und Süd steigen am Ende der kommenden Saison in die Dritte Liga auf. Die Absteiger aus der Dritten Liga sowie grundsätzlich alle bisherigen Regionalligisten und die Meister der Oberligen werden gemäß ihrer Verbandszugehörigkeit in die neuen Regionalligen eingruppiert.

Für die Saison 2012/2013 wurde festgelegt, dass in den Regionalligen jeweils bis zu 22 Mannschaften zugelassen werden können. Nach der Saison 2012/2013 sind 16 oder 18 Mannschaften die grundsätzliche Staffelgröße.

Die drei Aufsteiger in die Dritte Liga werden ab der Spielzeit 2012/2013 in Aufstiegsspielen zwischen sechs Teams (Hin- und Rückspiele) ermittelt. Teilnahmeberechtigt an diesen Spielen sind die Meister der fünf Regionalligen sowie der Zweiplatzierte der Regionalliga Süd/Südwest. Die Einführung einer Deutschen Amateurfußballmeisterschaft wird auf dem Amateurfußballkongress 2012 erörtert.

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