Im Falle einer Insolvenz des finanziell angeschlagenen Drittligisten SV Babelsberg dürfte der sportlich abgestiegene Ligakonkurrent Werder Bremen II auch in der kommenden Saison in der dritthöchsten deutschen Spielklasse antreten.

Das bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB).

Bremen II hatte in der abgelaufenen Spielzeit den vorletzten Tabellenplatz belegt.

Die Babelsberger hatten am am Dienstag mitgeteilt, dass es bisher nicht gelungen sei, "den notwendigen Etat für eine weitere Drittligasaison zusammenzubekommen."

Vereinspräsident Rainer Speer begründete dies unter anderem mit dem Rückzug einiger Sponsoren sowie "zahlreichen Berichten über Affären im Umfeld des Vereins".

In den nächsten Tagen wollen die Babelsberger versuchen, eine drohende Insolvenz und damit die mögliche Auflösung des Vereins abzuwenden. Für den 31. Mai wurde eine außerordentliche Mitgliederversammlung angesetzt, bei der über die aktuelle Situation und weitere Schritte informiert werden soll.

Am Dienstag hatte der DFB zudem bestätigt, dass Rot Weiss Ahlen nach der Eröffnung eines Insolvenzverfahren nachträglich ebenfalls aus der 3. Liga absteigen muss.

Dadurch hatte der eigentliche Tabellen-18. Wacker Burghausen den Klassenerhalt geschafft. Ahlen wurde auf den letzten Tabellenplatz gesetzt.

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