Der Aufstieg von Dynamo Dresden in die Zweite Bundesliga lässt den Fußball im Osten wieder jubeln.

Nach den vielen Rückschlägen in den letzten Jahren sind die neuen Bundesländern in der nächsten Saison mit fünf Vereinen in der Zweiten Liga vertreten.

"Das tut dem Fußball im Osten gut. Wir haben das Tal der Tränen durchschritten", sagte Präsident Rainer Milkoreit vom Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV).

Der Aufstieg des achtmaligen DDR-Meisters freute Milkoreit besonders.

"Vor acht Wochen hatten alle Dresden noch abgeschrieben, doch jetzt sind sie aufgestiegen. Sie haben nie aufgesteckt", sagte der NOFV-Chef.

Angesichts von bis zu 30.000 Besuchern pro Heimspiel sei Dresden langfristig auch ein Kandidat für die erste Liga. "Mit so einem Fan-Potenzial müssten sie eigentlich bald wieder ganz oben spielen."

Durch den Aufstieg von Hertha BSC ist der NOFV im kommenden Jahr auch wieder in der ersten Liga vertreten. "Das war ein tolles Jahr", so Milkoreit.

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