Dem kriselnden Fußball-Drittligisten SV Babelsberg 03 droht ein noch tieferer sportlicher Fall als bislang angenommen.

Der Aufsichtsrat des Klubs sprach sich nach einer Krisensitzung dafür aus, in der nächsten Saison zwei Klassen tiefer in der Oberliga an den Start zu gehen.

"Es scheint im Moment unmöglich, die Forderungen des DFB für die Drittliga-Lizenz zu erfüllen", hieß es in einer Mitteilung. Die Idee, in der kommenden Saison in der vierten Liga (Regionalliga) anzutreten, sei wegen nahezu identischer Lizenzauflagen keine echte Alternative.

Das wesentliche Ziel müsse sein, den Verein in seiner Basis zu erhalten.

Am Montag hatte Babelsbergs Präsident Rainer Speer erklärt, dass der geplante Gesamtetat von 2,7 Millionen Euro bislang nur zur Hälfte gedeckt sei. Offenbar fehlen dem Drittligisten, der die vergangene Saison als Tabellen-13. abschloss, 1,5 Millionen Euro.

Bis zum 1. Juni muss das fehlende Geld beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nachgewiesen werden, ansonsten droht die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und der damit verbundene Zwangsabstieg.

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