Der finanziell angeschlagene SV Babelsberg darf nun doch auf Rettung und einen Verbleib in der Dritten Liga hoffen.

Nachdem die Stadt Potsdam noch am Mittwoch eine Bürgschaft für den Verein aus rechtlichen Gründen abgelehnt hatte, sollen nun die in kommunaler Hand befindlichen Stadtwerke einspringen.

Die Fraktionsspitzen im Potsdamer Stadtparlament verständigten sich am Donnerstagabend auf einen entsprechenden Plan. Am kommenden Mittwoch soll dieser in einer Sitzung des Parlaments beschlossen werden.

"Ich habe insgeheim immer gehofft, dass die Politiker einen Weg finden. Auch als die ganzen negativen Dinge über uns kamen", sagte der Babelsberger Trainer Dietmar Demuth: "Hoffentlich kommt das dann auch so. Es wäre für uns natürlich ein Anreiz, in der nächsten Saison noch mehr Gas zu geben."

Am Montag hatte der Babelsberger Präsident Rainer Speer erklärt, dass der geplante Gesamtetat von 2,7 Millionen Euro bislang nur zur Hälfte gedeckt sei.

Dem Drittligisten, der die vergangene Saison als Verein mit dem geringsten Etat als Tabellen-13. abschloss, fehlen angeblich noch 1,2 Millionen Euro.

Bis zum 1. Juni muss das fehlende Geld beim DFB nachgewiesen werden.

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