Die Staatsanwaltschaft hat sich in die Affäre um die Bürgschaften des Potsdamer Stadtwerke-Konzerns für den Drittligisten SV Babelsberg eingeschaltet.

Wie der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Tom Köpping, am Montag den "Potsdamer Neuesten Nachrichten" (PNN) bestätigte, prüft die Behörde, ob ein Anfangsverdacht auf Straftaten besteht.

Das berichtet auch die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf den Potsdamer Oberstaatsanwalt Helmut Lange.

Die vom zurückgetretenen Babelsberger Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Paffhausen geführte Stadtwerke-Tochtergesellschaft Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) soll alljährlich für die im Babelsberger Etat fehlenden Gelder gebürgt haben.

Vor seinem Rücktritt im Zuge einer angeblichen Spitzel-Affäre habe Paffhausen die Bürgschaft anscheinend nicht mehr auf dem Weg bringen können.

Am vergangenen Montag hatte Präsident Speer dann überraschend das Loch von 1,5 Millionen Euro im 2,7-Millionen-Euro-Etat bekannt gegeben.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel