Der kriselnde Fußball-Klub SV Babelsberg hat im Existenzkampf wieder neue Hoffnung auf einen Verbleib in der 3. Liga geschöpft.

Ein Kreditinstitut (DKB-Bank) ist offenbar bereit, die fehlende Bürgschaft im Etat für die neue Saison zu übernehmen.

Das teilte Präsident Thomas Bastian den rund 180 Mitgliedern am Abend auf einer außerordentlichen Versammlung mit.

Wie Bastian erklärte, werde es Mittwochmorgen (ab 09.30 Uhr) weitere Gespräche mit der Bank geben. Bis zum Nachmittag hat der Klub Zeit, die Auflagen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die 3. Liga zu erfüllen.

Noch klafft ein Loch von rund 700.000 Euro in der Kasse, nachdem die Stadt Potsdam erklärt hatte, rund 700.000 Euro beizusteuern.

Die Anhänger haben in einer Spendenaktion eine sechsstellige Summe aufgebracht.

Wie groß das Engagement der Bank aussieht, wollte Bastian nicht sagen.

Am Ende eines der schwärzesten Tage in der Klubgeschichte mit einer Razzia der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue gegen den ehemaligen Aufsichtsratschef Peter Paffhausen nahmen die Mitglieder am Abend die guten Neuigkeiten erleichtert zur Kenntnis und sprachen sich dafür aus, in Liga drei antreten zu wollen.

Eine Teilnahme an der Regionalliga (4. Liga), die ein ähnlich teures Abenteuer wie die 3. Liga darstellen würde, schloss man aus.

Wenn es am Ende nicht für die 3. Liga reicht, wolle man in der Oberliga (5. Liga) einen Neuanfang starten, hieß es.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel