Die sportlich abgestiegene Reserve-Mannschaft von Werder Bremen spielt auch in der kommenden Saison in der 3. Liga.

Der Verein profitiert dabei vom Lizenzentzug für die TuS Koblenz, die aufgrund finanzieller Probleme keine Zulassung bekommen hatte. "Uns wäre es natürlich lieber gewesen, wenn wir den Abstieg verhindert und uns sportlich für die 3. Liga qualifiziert hätten.

Doch wir freuen uns natürlich, dass wir nun die Chance erhalten, es die kommende Saison in der dritthöchsten deutschen Spielklasse besser zu gestalten", sagte Uwe Harttgen, Werders Verantwortlicher für die Nachwuchsarbeit.

Zuvor hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das Zulassungsverfahren für die kommende Drittliga-Saison abgeschlossen.

Die Teilnehmer sind damit nach Prüfung der wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Leistungsfähigkeit VfR Aalen, SV Babelsberg 03, Arminia Bielefeld, Werder Bremen II, Wacker Burghausen, Chemnitzer FC, Darmstadt 98, Rot-Weiß Erfurt, 1. FC Heidenheim, Carl Zeiss Jena, Preußen Münster, Rot-Weiß Oberhausen, Kickers Offenbach, VfL Osnabrück, Jahn Regensburg, 1. FC Saarbrücken, SV Sandhausen, VfB Stuttgart II, SpVgg Unterhaching und SV Wehen Wiesbaden.

Der TuS Koblenz wurde von den zuständigen DFB-Gremien keine Zulassung für die Saison 2011/2012 erteilt. Durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen von Rot-Weiss Ahlen war der Verein bereits an das Tabellenende gerückt, so dass Wacker Burghausen den Klassenverbleib in der 3. Liga sichern konnte.

Bei den Zulassungen zur Regionalliga 2011/12 ist das noch laufende Verfahren der TuS Koblenz abzuwarten. Die für alle Bewerber endgültigen Entscheidungen sollen bis zur DFB-Präsidiumssitzung am 24. Juni getroffen werden, wo die finale Einteilung der Regionalliga in die Staffeln Nord, Süd und West vorgenommen wird.

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