Nach den Krawallen im Spiel gegen Darmstadt 98 hat der Präsident von Rot-Weiß Erfurt, Rolf Rombach, den Deutschen Fußball-Bund scharf kritisiert.

"Unseren Verein trifft keine Schuld. Wir hatten dem DFB das Spiel als Risikospiel gemeldet, aber dort hat man sich anders entschieden", sagte Rombach am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

Man habe trotz der Absage vom DFB mehr Sicherheitskräfte als bei anderen Spielen im Stadion gehabt.

Eine Strafe des DFB will Rombach nur bedingt akzeptieren. "Wir werden kein Geisterspiel akzeptieren", sagte der Präsident. Eigentlich müsste der Verein straffrei ausgehen. Rombach befürchtet zudem ein Imageproblem für seinen Klub, da Bilder der Krawalle in ganz Deutschland zu sehen waren.

Bei den Ausschreitungen am Samstag während des Drittligaspiels waren 55 Personen leicht verletzt wurden. Zwei Polizisten wurden von Flaschen bzw. Steinen getroffen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte es sich um eine gezielte Aktion von Fans von Darmstadt 98 gehandelt.

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