Ruhig und konzentriert hat Petrik Sander seine schwere Aufgabe als neuer Trainer beim Drittliga-Schlusslicht Carl Zeiss Jena angetreten. "Wirres Zeug mache ich nicht", sagte der 50-Jährige nach seiner ersten Trainingseinheit in Jena am Dienstagmittag.

Neuverpflichtungen sind vom ehemalige Bundesliga-Trainer von Energie Cottbus erst einmal nicht geplant. "Ich habe diese Spieler zur Verfügung", betonte er. Ob es im Winter doch zu Transfers kommt, werde in einem "vertraulichen Gespräch" mit dem Präsidenten Rainer Zipfel erörtert.

Am Montag war Sander als neuer Trainer des Tabellenletzten vorgestellt worden. Jenas Abstand zum rettenden 17. Rang von Arminia Bielefeld beträgt bereits fünf Zähler, zudem haben die Ostwestfalen ein Spiel weniger absolviert.

"Leichte Aufgaben lösen kann jeder. Diese Aufgabe hier ist nicht leicht. Wir haben einen Berg voll Aufgaben vor uns", hatte Sander bereits bei seiner Vorstellung gesagt.

Damit begann er bereits beim ersten Auftritt. Immer wieder unterbrach er das Training und erklärte den Spielern seine Vorstellungen. "Ich sehe viele Ansatzpunkte", sagte Sander, dessen Vertrag bis zum 30. Juni 2012 gilt und sich im Falle des Klassenerhaltes um ein Jahr verlängert.

Sander war zuletzt Trainer der TuS Koblenz, die aber vor der laufenden Saison aufgrund finanzieller Probleme keine Lizenz für die 3. Liga bekommen hatte

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