Im Prozess um den Sprengstoffanschlag während des Derbys VfL Osnabrück gegen Preußen Münster in der Dritten Liga hat der Angeklagte gestanden, den Sprengsatz geworfen zu haben.

"Ich hatte einen Blackout", sagte Juri C. am Donnerstag vor dem Landgericht Osnabrück. Er habe aber niemanden verletzen wollen.

Zur Tatzeit habe er unter Drogen- und Alkoholeinfluss gestanden. Den Sprengsatz habe er in seiner Unterhose transportiert. Dem 24-Jährigen droht eine Haftstrafe von zwei bis 15 Jahren.

Am 10. September vergangenen Jahres hatte der Preußen-Fan kurz vor Anpfiff des Spiels zwischen den rivalisierenden Klubs einen Sprengkörper in Richtung der Osnabrücker Anhänger geworfen.

Durch die Explosion wurden insgesamt 33 Menschen verletzt, darunter fünf Kinder und 17 Polizeibeamte.

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