Dem hoch verschuldeten Drittligisten Kickers Offenbach drohen weiterhin die Pleite und der Lizenzentzug.

Neben der bekannten Schuldenlast in Höhe von 9,1 Millionen Euro belastet das negative Eigenkapital in Höhe von 3,7 Millionen Euro den Klub. Hinzu kommen weitere Verbindlichkeiten und Steuerschulden in Millionenhöhe.

Das gaben die Hessen bei ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung bekannt. Präsident Frank Ruhl, der die miserable Lage auf die schlechte Arbeit vor seiner Amtszeit zurückführt, bezeichnete die Situation als "existenzgefährdend".

Laut Ruhl hätte der Klub nach altem Recht bereits Insolvenz anmelden müssen. Nur die neue Möglichkeit der "positiven Fortführungsprognose" hat den Gang zum Insolvenzrichter bisher verhindert. Bis Ende Mai muss der eingeleitete Sanierungsplan greifen, ansonsten drohen die Pleite und der Zwangsabstieg in die Regionalliga.

`Wir werden die Gefahr bis zum 31. Mai bannen und die Lizenz erhalten", versprach Ruhl, dessen Klub vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) bereits wegen "Verstößen im Rahmen des wirtschaftlichen Zulassungsverfahrens" mit einem Abzug von zwei Punkten für die laufende Saison bestraft wurde.

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